Professor Dr Ernst R. Tamm
- Section Anatomy and Anthropology
- Location Regensburg, Germany
- Election year 2017
Research
Forschungsschwerpunkte: Medizin, Ophthalmologie, Glaukom, Nanoteilchen, Netzhaut
Ernst R. Tamm ist ein deutscher Mediziner und Spezialist für Erkrankungen des Auges. Er zählt zu den weltweit führenden Forschern auf dem Gebiet der Erkrankungen der Netzhaut. Er sucht nach neuen Therapien gegen die wichtigsten Ursachen für altersbedingtes Erblinden, wie etwa das Glaukom, den sogenannten Grünen Star. Erste Durchbrüche erzielte Ernst R. Tamm beim Einsatz von Nanopartikeln, die Arzneistoffe gezielt zu erkrankten Netzhautbereichen transportieren sollen.
Allein in Deutschland erblinden jedes Jahr etwa 17.000 Menschen. Die meisten erblinden altersbedingt an Krankheiten wie dem Glaukom, im Volksmund als „Grüner Star“ bekannt, oder den Folgen von Diabetes. Ursache ihrer Erblindung ist in allen Fällen das Absterben von Nervenzellen.
Die Gründe für dieses Absterben zu finden, ist das Ziel von Ernst R. Tamms Forschung. Dafür koordiniert er ein interdisziplinäres Forscherteam an der Universität Regensburg und legte gemeinsam mit dem Pharmazeuten Achim Göpferich den Grundstein für eine völlig neuartige Therapie von Netzhauterkrankungen: Die beiden Forscher statteten die Oberfläche von Nanopartikeln mit Ligand-Molekülen aus, die an speziellen Strukturen im Auge andocken können. Auf diese Weise können gezielt Wirkstoffe zu erkrankten Bereichen des Auges, etwa der Netzhaut, „verschickt“ werden.
Die Technik von Ernst R. Tamm und Achim Göpferich könnte vielen Menschen das Augenlicht retten: Bisher werden Wirkstoffe gegen schwerwiegende Erkrankungen der Netzhaut direkt ins Auge gespritzt. Jede Injektion birgt jedoch auch immer das Risiko einer Entzündung des Auges, die wiederum zum Erblinden führen kann.
Ernst R. Tamm ist ein deutscher Mediziner und Spezialist für Erkrankungen des Auges. Er zählt zu den weltweit führenden Forschern auf dem Gebiet der Erkrankungen der Netzhaut. Er sucht nach neuen Therapien gegen die wichtigsten Ursachen für altersbedingtes Erblinden, wie etwa das Glaukom, den sogenannten Grünen Star. Erste Durchbrüche erzielte Ernst R. Tamm beim Einsatz von Nanopartikeln, die Arzneistoffe gezielt zu erkrankten Netzhautbereichen transportieren sollen.
Allein in Deutschland erblinden jedes Jahr etwa 17.000 Menschen. Die meisten erblinden altersbedingt an Krankheiten wie dem Glaukom, im Volksmund als „Grüner Star“ bekannt, oder den Folgen von Diabetes. Ursache ihrer Erblindung ist in allen Fällen das Absterben von Nervenzellen.
Die Gründe für dieses Absterben zu finden, ist das Ziel von Ernst R. Tamms Forschung. Dafür koordiniert er ein interdisziplinäres Forscherteam an der Universität Regensburg und legte gemeinsam mit dem Pharmazeuten Achim Göpferich den Grundstein für eine völlig neuartige Therapie von Netzhauterkrankungen: Die beiden Forscher statteten die Oberfläche von Nanopartikeln mit Ligand-Molekülen aus, die an speziellen Strukturen im Auge andocken können. Auf diese Weise können gezielt Wirkstoffe zu erkrankten Bereichen des Auges, etwa der Netzhaut, „verschickt“ werden.
Die Technik von Ernst R. Tamm und Achim Göpferich könnte vielen Menschen das Augenlicht retten: Bisher werden Wirkstoffe gegen schwerwiegende Erkrankungen der Netzhaut direkt ins Auge gespritzt. Jede Injektion birgt jedoch auch immer das Risiko einer Entzündung des Auges, die wiederum zum Erblinden führen kann.
Career
- seit 2020 Vizepräsident für Forschung und Nachwuchsförderung, Universität Regensburg
- seit 2004 Professor sowie Leiter, Lehrstuhl für Humananatomie und Embryologie, Institut für Anatomie, Universität Regensburg
- 1999-2004 Privatdozent sowie Leiter, Abteilung Molekulare Anatomie und Embryologie und Abteilung für Anatomie, Friedrich-Alexander-Universität (FAU) Erlangen-Nürnberg
- 1998 Gastwissenschaftler, Heisenberg Fellow, Duke Department of Ophthalmology, Duke University Medical Center, Durham, USA
- 1995-1998 Gastwissenschaftler, Heisenberg Fellow, Laboratory of Molecular and Developmental Biology, National Eye Institute, National Institutes of Health, Bethesda, USA
- 1993-1995 Privatdozent für Anatomie und Embryologie, Abteilung für Anatomie, FAU Erlangen-Nürnberg
- 1993 Habilitation
- 1987-1993 Forschungsstipendiat, Abteilung für Anatomie, FAU Erlangen-Nürnberg
- 1987 Promotion
- 1986-1993 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Abteilung für Anatomie, FAU Erlangen-Nürnberg
- 1979-1986 Studium der Medizin, FAU Erlangen-Nürnberg
Functions
- 2013-2015 Dekan, Fakultät für Biologie und Vorklinische Medizin, Universität Regensburg
- 2013 Programmleiter, Sarasota Meeting „Molecular Mechanisms of Glaucoma“, International Society for Eye Research (ISER)
- 2012-2015 Vizepräsident, Europa, ISER
- 2012-2015 Permanentes Mitglied, Fachkollegium „Grundlagenforschung Biologie und Medizin“, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
- 2012 Mitglied, Richtlinienkomitee, European Glaucoma Society (EGS)
- 2012 Programmleiter, Meeting, ISER, Berlin
- 2012 Lokaler Co-Organisator, 15. Internationales Symposium „Retinal Degeneration“, Bad Gögging
- seit 2011 Vorsitzender, Wissenschaftlicher Beirat, Regensburg International Graduate School of Life Sciences (RIGeL), Regensburg
- 2011 Studiendekan für vorklinische Medizin, Universität Regensburg
- seit 2011 Mitglied, Editorial Board, Molecular Vision
- 2010-2014 Mitglied, Aufsichtsrat, Anatomische Gesellschaft (AG), Erlangen
- 2010-2011 Präsident, AG, Erlangen
- seit 2010 Mitglied, Association of Research in Vision and Ophthalmology (ARVO), Rockville, USA
- 2006-2008 Mitglied, Council, ISER
- seit 2005 Mitglied, Editorial Board, Journal of Glaucoma
- seit 2002 Gewähltes Mitglied, Glaucoma Research Society (GRS), Montreal, Kanada
- seit 2001 Mitglied, Editorial Board, Experimental Eye Research
- seit 2001 Section Editor, Aqueous Humor and Outflow Pathways
- seit 2001 Mitglied, Editorial Board, Current Eye Research
- seit 1997 Mitglied, wissenschaftlicher Beirat, Glaucoma Research Foundation (GRF), San Francisco, USA
Projects
- 2019-2022 Leiter, Teilprojekt „Fibronektin und seine Rolle bei polyzystischen Nierenerkrankungen“, Sonderforschungsbereich (SFB) 1350, DFG
- 2015-2019 Antragsteller, Projekt „Nanopartikel für die Behandlung von Neovaskularisationen im Auge“, DFG
- 2011-2015 Beteiligte Person, Teilprojekt „Die funktionelle Bedeutung von Norrin im Auge“, Forschungsgruppe (FOR) 1075, DFG
- 2008-2015 Koordinator sowie Sprecher, FOR 1075 „Regulation und Pathologie von homöostatischen Prozessen der visuellen Funktion“, DFG
- 2008-2015 Antragsteller, Teilprojekt „Gentechnisch veränderte Tiermodelle des primären Offenwinkelglaukoms“, FOR 1075, DFG
- 2008-2015 Antragsteller, Teilprojekt „Phänotypanalyse gentechnisch veränderter Mäuse“, FOR 1075, DFG
- 2006-2010 Leiter, Teilprojekt „Die Rolle von Proteinen der Olfactomedin-Familie für die Podozytenfunktion“, SFB 699, DFG
- 2003-2005 Leiter, Teilprojekt „Die Rolle von Proteinen der Olfactomedin-Familie bei glomerulären Erkrankungen“, SFB 423, DFG
- 2000-2006 Leiter, Teilprojekt „Transgene Modelle des primären Offenwinkelglaukoms“, SFB 539, DFG
Honours and Memberships
- seit 2017 Mitglied, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
- 2011 Pfizer Glaucoma Preis, World Glaucoma Association (WGA)
- 2001, 2003 Ruth Salta Junior Investigator Achievement Prize, National Glaucoma Research (NGR) Program, American Health Assistance Foundation (AHAF) (heute: BrightFocus Foundation), Clarksbury, USA
- 2000 Finalist, Médaille d’Or Paul Chibret, Merck Sharp & Dohme (MSD), Kenilworth, USA
- 1995 Walther Kalkhof-Rose-Preis, Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz
- 1995 Glaucoma Preis, Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG)
- 1994-1999 Heisenberg-Stipendium, DFG
- 1994 Ria Freifrau von Fritsch-Preis, FAU Erlangen-Nürnberg
- 1988 Travel Award, ISER
- 1981 Oskar-Karl Forster Stipendium, Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, München
- 1979-1986 Stipendium, Freistaat Bayern, München