Prof. Dr. Manfred Thelen
- Section Radiology
- Location Mainz, Germany
- Election year 2002
Research
Forschungsschwerpunkte: diagnostische Radiologie, moderne Verfahren der Lungendiagnostik, Kernspintomografie, radiologisch-kardiologische Diagnostik, Mammadiagnostik
Manfred Thelen ist Radiologe. Er hat die Kernspintomografie mit Helium-3 mitentwickelt, die Bilder von der atmenden Lunge ermöglicht. Lungenkrankheiten wie Asthma oder Mukoviszidose können so früher diagnostiziert werden. Als Ärztlicher Direktor der Uniklinik in Mainz hat er sich für die Verzahnung von Krankenversorgung und Wissenschaft eingesetzt.
Ein Abbild der Lunge und ihrer krankhaften Veränderungen zu erstellen, war für Mediziner lange ein Problem. Denn auf einem Röntgenbild kann zwar Tuberkulose oder ein Tumor erkannt werden, aber bei vielen Lungenkrankheiten, wie Asthma, Mukoviszidose oder chronischer Bronchitis, kommt es darauf an, wie gut die Lunge belüftet ist.
Manfred Thelen entwickelte mit Kolleginnen und Kollegen eine Methode, mit der die Belüftung gemessen und die Lungenfunktion getestet werden kann: die Kernspintomografie mit eingeatmetem Helium 3. Mit Helium als Kontrastmittel konnte erstmals die Verteilung des Atemgases in der Lunge beobachtet werden. Zusammen mit funktioneller Bildgebung können 3D-Bilder der Lunge aufgenommen und ein Film der Atmung erstellt werden. Dies ermöglicht Ärzten Behinderungen des Luftstroms zu erkennen sowie den Sauerstoffgehalt und -verbrauch der Lunge zu bestimmen. Lungenkrankheiten wie Asthma oder Mukoviszidose, bei denen Ablagerungen die Lunge schädigen, können früher diagnostiziert werden.
Als Direktor der Klinik und Poliklinik für Radiologie setzte sich Manfred Thelen dafür ein, dass wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst schnell den Patienten zu Gute kommen. Er initiierte klinisch-wissenschaftliche Forschungs-Schwerpunkte, baute ein Interdisziplinäres Tumorzentrum mit auf und etablierte die Palliativmedizin fächerübergreifend.
Manfred Thelen ist Radiologe. Er hat die Kernspintomografie mit Helium-3 mitentwickelt, die Bilder von der atmenden Lunge ermöglicht. Lungenkrankheiten wie Asthma oder Mukoviszidose können so früher diagnostiziert werden. Als Ärztlicher Direktor der Uniklinik in Mainz hat er sich für die Verzahnung von Krankenversorgung und Wissenschaft eingesetzt.
Ein Abbild der Lunge und ihrer krankhaften Veränderungen zu erstellen, war für Mediziner lange ein Problem. Denn auf einem Röntgenbild kann zwar Tuberkulose oder ein Tumor erkannt werden, aber bei vielen Lungenkrankheiten, wie Asthma, Mukoviszidose oder chronischer Bronchitis, kommt es darauf an, wie gut die Lunge belüftet ist.
Manfred Thelen entwickelte mit Kolleginnen und Kollegen eine Methode, mit der die Belüftung gemessen und die Lungenfunktion getestet werden kann: die Kernspintomografie mit eingeatmetem Helium 3. Mit Helium als Kontrastmittel konnte erstmals die Verteilung des Atemgases in der Lunge beobachtet werden. Zusammen mit funktioneller Bildgebung können 3D-Bilder der Lunge aufgenommen und ein Film der Atmung erstellt werden. Dies ermöglicht Ärzten Behinderungen des Luftstroms zu erkennen sowie den Sauerstoffgehalt und -verbrauch der Lunge zu bestimmen. Lungenkrankheiten wie Asthma oder Mukoviszidose, bei denen Ablagerungen die Lunge schädigen, können früher diagnostiziert werden.
Als Direktor der Klinik und Poliklinik für Radiologie setzte sich Manfred Thelen dafür ein, dass wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst schnell den Patienten zu Gute kommen. Er initiierte klinisch-wissenschaftliche Forschungs-Schwerpunkte, baute ein Interdisziplinäres Tumorzentrum mit auf und etablierte die Palliativmedizin fächerübergreifend.
Career
- 2000-2003 Stellvertretender Ärztlicher Direktor, Klinikum, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
- 1983-1985 Ärztlicher Direktor, Klinikum, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (erneut 1995-2000 und 2003-2005)
- bis 2005 Direktor, Klinik und Poliklinik für Radiologie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
- 1979 C4-Professur, Radiologie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
- 1974 Habilitation „Röntgenologie und Strahlenheilkunde“
- 1972 Facharztanerkennung „Radiologie“
- 1968-1979 Wissenschaftlicher Assistent und Oberarzt, Radiologische Universitätsklinik Bonn
- 1967-1968 Wissenschaftlicher Assistent, Medizinische Klinik und Poliklinik, Universitätsklinikum Bonn
- 1965-1967 Medizinalassistent
Functions
- 1995-2001 Vorsitzender des Apparateausschusses der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
- 1984-1989 Mitglied des Apparateausschusses der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projects
- 2001-2004 DFG-Projekt „Neuronale Netze zur automatischen Detektion von Mammakarzinomen in der Magnetresonanztomographie“
- 2000-2003 DFG-Projekt „Regionale Funktionsanalyse der Lunge bei obstruktiven Atemwegserkrankungen mittels der 3Helium-MRT“
- 1999-2002 DFG-Projekt „Intelligente dreidimensionale Texturanalyse der Lunge“
- 1998-2002 DFG-Projekt „Regionale Funktionsanalyse der Lunge im Adult Respiratory Distress Syndrom (ARDS) mittels dynamischer Computertomographie (CT): Studien zur Optimierung von Beatmungsformen im ARDS-Modell der Surfactant-Depletion am Schwein“
Honours and Memberships
- seit 2002 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
- 2000 nominiert, Deutscher Zukunftspreis, Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation
- 1998 Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft (gemeinsam mit Werner Heil, Michèle Leduc, Ernst-Wilhelm Otten), Körber-Stiftung