Prof. Dr. Roger M. Nitsch
- Section Pathology and Forensic Medicine
- Location Zürich, Switzerland
- Election year 2005
Research
Forschungsschwerpunkte: Neurobiologie, Alzheimer‐Krankheit, Amyloid Plaques
Roger M. Nitsch ist Biologe. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gebieten der Neurobiologie und der Therapie der Alzheimer‐Krankheit.
Bekannt wurde er im Jahr 2004, als er zum ersten Mal einen Impfstoff gegen die Alzheimer‐ Krankheit testete. Die Entwicklung von Aducanumab, eines neuen an der Universität Zürich erforschten menschlichen Antikörpers für die Behandlung und Prävention der Alzheimer‐ Erkrankung, führte 2014 zu vielversprechenden klinischen Ergebnissen. Erstmals in der Geschichte der Alzheimer‐Therapieforschung gelang es, Amyloid‐Plaques (Eiweißablagerungen) im Gehirn von Alzheimer‐Patienten nahezu vollständig zu entfernen und dabei Hirnleistungen und kognitive Funktionen zu stabilisieren. Die klinische Entwicklung ist in der letzten Phase, bevor das Medikament zugelassen werden könnte.
Roger M. Nitsch ist Biologe. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gebieten der Neurobiologie und der Therapie der Alzheimer‐Krankheit.
Bekannt wurde er im Jahr 2004, als er zum ersten Mal einen Impfstoff gegen die Alzheimer‐ Krankheit testete. Die Entwicklung von Aducanumab, eines neuen an der Universität Zürich erforschten menschlichen Antikörpers für die Behandlung und Prävention der Alzheimer‐ Erkrankung, führte 2014 zu vielversprechenden klinischen Ergebnissen. Erstmals in der Geschichte der Alzheimer‐Therapieforschung gelang es, Amyloid‐Plaques (Eiweißablagerungen) im Gehirn von Alzheimer‐Patienten nahezu vollständig zu entfernen und dabei Hirnleistungen und kognitive Funktionen zu stabilisieren. Die klinische Entwicklung ist in der letzten Phase, bevor das Medikament zugelassen werden könnte.
Career
- seit 1998 Professor am Institut für Regenerative Medizin, Medizinische Fakultät der Universität Zürich, Direktor des Instituts für Regenerative Medizin und Direktor der Klinik für Alterspsychiatrie an der Psychiatrischen Universitätsklinik, Universität Zürich, Schweiz
- 1995‐1998 Gruppenleiter, Zentrum für Molekulare Neurobiologie, Universität Hamburg
- 1993 Habilitation für Neurobiochemie
- 1990‐1995 Forschungsaufenthalt am Massachusetts General Hospital, Harvard Medical School, Harvard University, Boston, USA
- 1987 Promotion zum Dr. med., Universität Hamburg
Projects
- 2003‐2008 DFG‐Transregio‐Projekt “Role of the beta‐amyloid precursor protein in transmembrane signaling”
- 2000‐2003 DFG‐ Schwerpunktprogramm “The influence of the protease inhibitor cystatin C on the occurrence of age‐related macular degeneratin: evaluation of secretion by RPE cells and of possible mechanisms for its inhibition”
- 1997‐2001 DFG‐Forschergruppe „Molekulare Pathomechanismen der Alzheimer‐Demenz“
- 1997‐2000 DFG‐ Sonderforschungsbereich „Identifizierung m1‐Rezeptor‐regulierter Gene“
Honours and Memberships
- seit 2005 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
- 2004 Potamkin Prize, American Academy of Neurology