Bedeutung des Konnektoms für psychische Erkrankungen
- Lectures & Discussions
- Berlin
Leopoldina-Symposium im Rahmen des Kongresses „Herausforderungen durch den demographischen Wandel – psychische Erkrankungen heute und morgen“ der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN)
- Date
- Location Berlin
Genetische und Untersuchungen mit insbesondere funktionell bildgebenden Verfahren zeigen überzeugend, dass psychotische Erkrankungen wahrscheinlich eine Folge einer gestörten Makro- und Mikrokonnektivität sind. Das Ziel des Symposiums ist es, Aspekte des Konnektoms in Bezug auf psychische Störungen von unterschiedlichen Aspekten her zu beleuchten.
Michael Frotscher wird sich mit zentralen Aspekten der Zellmigration und der danach folgenden lokalen und üerregionalen Konnektivität beschäftigen. Gabriele Rune wird geschlechtsspezifische Aspekte und hier insbesondere den Einfluss geschlechtsspezifischer Hormone auf die Ausbildung unterschiedlicher zerebraler Organisationssysteme beleuchten. Andreas Meyer-Lindenberg wird erklären, wie Hilfe bildgebender Verfahren Umweltfaktoren wie z.B. Migration oder sozialer Status auf vulnerabel neuronale Netzwerke Einfluss nehmen, welche die Grundlage für die Ausbildung psychotischer Erkrankungen darstellen. Hannelore Ehrenreich wird aufbauend auf eigenen systematischen Untersuchungen zum regenerativen Potential von Erythropoietin, deren Effekt sowohl für die Mikrokonnektivität als auch für die Aktivierung von Vorläuferzellen der Neurone darstellen. Zusammengefast wird dieses Symposium einen substantiellen Beitrag zum Verständnis des Konnektoms bei gesunden aber auch des gestörten Konnektoms bei psychischen Erkrankungen leisten.
Michael Frotscher, Hamburg
Männliches und weibliches Konnektom
Gabriele Rune, Hamburg Genetik und Pharmakogenetik der bipolaren Störung
Thomas G. Schulze, München Biological subgroups to disentangle genetics of mental disease
Hannelore Ehrenreich, Göttingen
Michael Frotscher wird sich mit zentralen Aspekten der Zellmigration und der danach folgenden lokalen und üerregionalen Konnektivität beschäftigen. Gabriele Rune wird geschlechtsspezifische Aspekte und hier insbesondere den Einfluss geschlechtsspezifischer Hormone auf die Ausbildung unterschiedlicher zerebraler Organisationssysteme beleuchten. Andreas Meyer-Lindenberg wird erklären, wie Hilfe bildgebender Verfahren Umweltfaktoren wie z.B. Migration oder sozialer Status auf vulnerabel neuronale Netzwerke Einfluss nehmen, welche die Grundlage für die Ausbildung psychotischer Erkrankungen darstellen. Hannelore Ehrenreich wird aufbauend auf eigenen systematischen Untersuchungen zum regenerativen Potential von Erythropoietin, deren Effekt sowohl für die Mikrokonnektivität als auch für die Aktivierung von Vorläuferzellen der Neurone darstellen. Zusammengefast wird dieses Symposium einen substantiellen Beitrag zum Verständnis des Konnektoms bei gesunden aber auch des gestörten Konnektoms bei psychischen Erkrankungen leisten.
Programm
Mechanismen struktureller SynapsenplastizitätMichael Frotscher, Hamburg
Männliches und weibliches Konnektom
Gabriele Rune, Hamburg Genetik und Pharmakogenetik der bipolaren Störung
Thomas G. Schulze, München Biological subgroups to disentangle genetics of mental disease
Hannelore Ehrenreich, Göttingen
Wissenschaftliche Vorbereitung
Peter Falkai und Micheal Frotscher, Mitglieder der LeopoldinaWeitere Informationen
Für die Teilnahme am Symposium ist eine Registrierung für den Kongress der DGPPN erforderlich. Weitere Informationen bietet die Kongress-Website