Begleitung am Ende des Lebens
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Die Palliativversorgung hat das Ziel, angesichts lebensbedrohlicher und nicht heilbarer Erkrankungen für die bestmögliche Lebensqualität von Patienten und Angehörigen zu sorgen. Es gilt, belastende körperliche Symptome wie Schmerzen oder Übelkeit zu lindern und altersgerechte Unterstützung bei psychosozialen Problemen zu bieten, so dass verbleibende Lebenszeit bestmöglich genutzt werden kann.
In der öffentlichen Diskussion hat das Thema Sterben und Tod in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Es besteht ferner ein breiter Konsens in der Öffentlichkeit über die Notwendigkeit einer flächendeckenden, qualitativ hochwertigen und evidenzbasierten Palliativversorgung in Deutschland. Dieses Ziel ist noch nicht erreicht:
- Was ist eine bestmögliche Palliativversorgung? Was wissen wir eigentlich darüber, wie sie aussehen soll?
- Wann ist ein Patient ein Palliativpatient? Wer fällt die Entscheidung? Was ist dann zu tun? Wer koordiniert die palliative Versorgung?
- Was sind die Chancen einer flächendeckenden Palliativversorgung? Wo gibt es Probleme und Herausforderungen, die es zu meistern gilt?
- Wie ist die Situation in anderen Ländern? Was kann man von anderen Ländern lernen?
- Soll und darf man mit Menschen und Angehörigen angesichts lebensbedrohlicher und nichtheilbarer Erkrankungen Forschung betreiben?
Diesen und anderen Fragen möchte sich die 5. Leopoldina-Lecture widmen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vortragsreihe „Leopoldina-Lectures in Herrenhausen“ statt, die die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die VolkswagenStiftung gemeinsam organisieren.
Kontakt
Yvonne Borchert
Assistentin des Akademiepräsidenten
E-Mail: yvonne.borchert(at)leopoldina.org
Tel.: 030 / 203 89 97-416
Weitere Informationen
Die Lecture richtet sich an alle Interessierten. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung über untenstehenden Link erforderlich. Der Eintritt ist frei. Zur Anmeldung