Wissenschaftshistorisches Seminar „Die Stellung von Krankheit in teleologischen Weltanschauungen: Platon, Aristoteles, Galen”
- Seminars on the history of science
- Halle (Saale)
Prof. Dr. Philip van der Eijk, Berlin
Eine gemeinsame Veranstaltung der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Leopoldina.
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- Location Halle (Saale)
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Diese Fragen sind in einer Vielzahl von philosophischen und religiösen Glaubenssystemen diskutiert worden und sind immer noch aktuell. Dieser Vortrag wird untersuchen, wie solche Fragen in der griechisch-römischen Welt behandelt wurden. Nach kurzen Überlegungen zu relevanten Anschauungen über Krankheit, die in einigen literarischen Quellen dargelegt wurden, und von medizinischen Autoren der klassischen Periode, werden wir uns auf diejenigen griechischen Denker konzentrieren, die am umfassendsten teleologische Anschauungen über die natürliche Welt systematisch dargelegt haben, und die sich dabei explizit den Fragen zu den Ursprüngen und der Natur von Krankheit widmeten: die Philosophen Platon und Aristoteles, die theoretische Denksysteme über das Vorkommen von Unvollkommenheit in einem klug organisierten Universum entwickelten; und der praktizierende Arzt Galen, der in seiner täglichen Arbeit mit dem Auftreten von Krankheit und Behinderung konfrontiert war, und der dennoch fest von dem platonisch-aristotelischen Glauben an eine göttliche Weltordnung überzeugt blieb, in der die Natur nichts vergeblich tut.
Sybille Gerstengarbe, Dieter Hoffmann und Florian Steger laden Sie, auch im Namen der Alexander von Humboldt-Stiftung, herzlich ein. Der Präsident der Alexander von Humboldt-Stiftung, Herr Prof. Helmut Schwarz, wird nach dem Seminar zu einem kleinen Empfang laden.
Kontakt
Dr. Sybille Gerstengarbe
Tel. 0345 / 47 239 -131