Ungarische Wissenschaftsemigranten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
- Seminars on the history of science
- Halle (Saale)
Vortrag im Wissenschaftshistorischen Seminar von Prof. Dr. Tibor Frank. Eine gemeinsame Veranstaltung der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Leopoldina.
- Date
- Location Halle (Saale)
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Die nationalsozialistische Machtübernahme und das Aufkommen des Antisemitismus erinnerten die jüdischen Ungarn in Deutschland an ihre konterrevolutionären Erfahrungen in Ungarn aus den Jahren 1919-1920 und veranlassten sie, früher zu handeln als viele Deutsche. Eine ganze Reihe von prominenten Ungarn emigrierten bald nach Amerika. Diese „Doppelemigration“ – zunächst aus Ungarn, dann aus Deutschland – steht im Zentrum dieses Vortrags (vgl. Tibor Frank: Double Exile Oxford 2009; Kettős kivándorlás, Budapest 2012, 2015).
Der Vortrag wird unterstützt durch die Alexander-von-Humboldt-Stiftung.
Prof. Dr. Rainer Godel, Leopoldina-Mitglied Prof. Dr. Dieter Hoffmann und Prof. Dr. Florian Steger sowie die Alexander-von-Humboldt-Stiftung laden Sie herzlich ein.
Kontakt
Prof. Dr. Rainer Godel
E-Mail: rainer.godel(at)leopoldina.org
Tel.: 0345 / 47 239 -115