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Strommarktdesign 2030 – Die Förderung der erneuerbaren Energien wirksam und effizient gestalten (2022)

Herausgegeben von der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina, acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften

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Impuls des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“

  • Erneuerbare Energie
  • Klimaneutralität
  • Klimaschutz
Zur Publikation (PDF)

Publikationsdetails

  • Veröffentlichungsdatum 28.04.2022
  • Seitenanzahl 20

Bis 2030 soll der Anteil erneuerbarer Energien im Stromsystem 80% betragen. Nicht nur für den Klimaschutz, auch für die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und einzelnen Exportländern ist der Ausbau der erneuerbaren Energien zentral. Diesen möchte die Bundesregierung mit der Überarbeitung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes forcieren und auch das Strommarktdesign an die Erfordernisse der Zeit anpassen.

Doch mit diesem Ausbau sind auch enorme Kosten verbunden. Im Impulspapier „Strommarktdesign 2030: Die Förderung der erneuerbaren Energien wirksam und effizient gestalten“ geht es um die Frage, wie der Wandel hin zu einem marktwirtschaftlichen System gelingen kann, in dem Erneuerbare effizient in den Markt integriert werden können.

Expertinnen und Experten des Akademienprojekts ESYS zeigen verschiedene Modelle auf, wie dieser Übergang gestaltet werden kann, und bewerten deren jeweiligen Vor- und Nachteile. Folgende Aspekte bewerten sie als entscheidend:

  • Ein marktwirtschaftliches System mit einem CO2-Preis als Leitinstrument erfüllt diese Kriterien am besten. Der Übergang in dieses System sollte bis 2030 gestaltet werden.
  • In der Übergangszeit sollte der CO2-Preis kontinuierlich steigen und parallel dazu sollten Marktprämienmodelle wie die fixe oder die einseitig gleitende Marktprämie eingesetzt werden.
  • Sowohl einseitig gleitende Prämien als auch fixe Marktprämien sind für die Übergangszeit geeignet, sofern sie über Ausschreibungen bestimmt werden. Im Gegensatz dazu ist vom Einsatz zweiseitig gleitender Prämien (Contracts for Difference) aufgrund ihrer Ineffizienzen als vorherrschendes Fördermodell abzuraten.
  • Um die Klimaziele zu erreichen, können weitere Instrumente neben dem CO2-Preis sinnvoll sein. Der vorliegende Impuls fokussiert jedoch auf eine möglichst kosteneffiziente Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien.

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