Großbritannien
In Großbritannien arbeitet die Leopoldina mit verschiedenen Akademien zusammen. Wichtigster Partner ist die Royal Society. Die Zusammenarbeit umfasst den wissenschaftlichen Austausch zu aktuellen Forschungsthemen, hochrangige Veranstaltungsformate sowie das gemeinsame Engagement in der internationalen Politikberatung und Wissenschaftsdiplomatie.
Zuletzt bearbeitet: 15. Juni 2026
Die Verbindung der Leopoldina zu Großbritannien reicht historisch weit zurück, und auch heute zählen renommierte britische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu den Mitgliedern der Leopoldina.
Die Royal Society als Hauptpartner
Mit ihrer Zusammenarbeit stärken die Leopoldina und die Royal Society den wissenschaftlichen Austausch zwischen Deutschland und Großbritannien. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei aktuell das Thema Forschungssicherheit, zu dem die beiden Akademien im November 2025 eine gemeinsame Roundtable-Reihe initiiert haben. Darüber hinaus organisieren die Leopoldina und die Royal Society wissenschaftliche Symposien und Fachveranstaltungen zu aktuellen Themen aus verschiedenen Disziplinen.
Internationale Politikberatung und Science Diplomacy
Auch in der internationalen Politikberatung engagieren sich die Leopoldina und die Royal Society gemeinsam, etwa durch Stellungnahmen für die G7- und G20-Gipfel der Staats- und Regierungschefs sowie in bilateralen und europäischen Debatten zu wissenschaftspolitischen Fragen.
Zudem kooperieren die beiden Akademien bei multilateralen wissenschaftsdiplomatischen Initiativen, beispielsweise beim Berlin Prozess Westbalkan oder bei der Unterstützung der ukrainischen Wissenschaft nach Beginn des russischen Angriffskrieges.
Gemeinsames Engagement in internationalen Netzwerken
Hinsichtlich ihres Engagements in internationalen Foren stimmen sich die beiden Akademien ebenfalls regelmäßig ab. Beide Institutionen sind beispielswiese in EASAC, ALLEA, IAP oder ISC engagiert.
Impressionen
Weitere Informationen
Kontakt Dr. Ruth Narmann