Israel

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Die Leopoldina und die Israelische Akademie der Wissenschaften (IASH) verbindet eine langjährige Partnerschaft, die nicht nur den wissenschaftlichen Austausch umfasst. Gemeinsam engagieren sie sich in der Politikberatung oder der Wissenschaftsdiplomatie und gestalten Wissenschaftspolitik– und spielen damit eine besondere Rolle in den deutsch-israelischen Beziehungen.

Zuletzt bearbeitet: 16. Juni 2026

Markus Scholz | Leopoldina

Israel zählt zu den weltweit führenden Wissenschaftsnationen mit renommierten Universitäten, einer dynamischen Innovations- und Startup-Szene sowie einem wettbewerbsfähigen Technologiesektor. 

Israelische Akademie der Wissenschaften als Hauptpartner

Seit der Unterzeichnung einer Vereinbarung über eine strategische Partnerschaft im Jahr 2013 arbeiten die Israelische Akademie der Wissenschaften (IASH) und die Leopoldina eng zusammen in Forschung, Nachwuchsförderung und wissenschaftsbasierter Politikberatung. Die Mitglieder der IASH gehören zu den herausragendsten Forschenden des Landes, darunter mehrere Nobelpreisträgerinnen und -träger sowie Mitglieder der Leopoldina.

Fachsymposien als Beitrag zum internationalen Wissenschaftsdiskurs

Regelmäßig richten beide Akademien gemeinsame wissenschaftliche Veranstaltungen aus: In den Neurowissenschaften besteht seit 2007 eine Symposien-Reihe, weitere Symposien widmeten sich Fragestellungen aus Recht, Wirtschaft und Digital Humanities. Teils gestalten sie den internationalen wissenschaftlichen Austausch auch in trilateralen Formaten mit, beispielsweise mit der US National Academy of Sciences zu Themen wie Digitalisierung und Energie. 

Wissenschaft als Brückenbauerin

Wissenschaftspolitisch stimmen sich beide Akademien kontinuierlich zu bilateralen und europäischen Themen ab. Ein besonderes Anliegen ist dabei der Einsatz gegen den Boykott israelischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie für den Ausbau der Assoziierung Israels zum EU-Forschungsrahmenprogramm „Horizon Europe“.

Ein besonderes Highlight der Kooperation von Leopoldina und IASH war die Ausrichtung eines Festakts anlässlich des 60. Jubiläums der deutsch-israelischen diplomatischen Beziehungen im Frühjahr 2025 am Hauptsitz der Leopoldina in Halle. Vor hochrangigem Publikum wurde dabei die besondere Rolle von Wissenschaft und Kultur als „inoffizielle Diplomaten“ und Wegbereiter für die deutsch-jüdische Versöhnung gewürdigt.

Veranstaltungen

Symposien 26. Mai 2025 | 17:00 - 19:00 Festakt 60 Jahre diplomatische Beziehungen Deutschland-Israel: Brückenbauer Wissenschaft und Kultur ▸

Halle (Saale)

Festakt 60 Jahre diplomatische Beziehungen Deutschland-Israel: Brückenbauer Wissenschaft und Kultur

Impressionen

Kontakt Lucian Brujan

Referent der Abteilung Internationale Beziehungen

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