9th International Meeting on Microbial Epidemiological Markers
- Symposien
- Wernigerode
Internationales Meeting gemeinsam mit dem Robert-Koch-Institut und der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie
- Startdatum
- Enddatum
- Ort Wernigerode
Anliegen des Meetings
Für gezielte Maßnahmen gegen die Verbreitung von Infektionserregern (Aufklärung von Infektketten) sowie für das rechtzeitige Erkennen des Auftretens und der Verbreitung von Erreger-Stämmen mit besonderen Resistenz- und Virulenzeigenschaften im Rahmen von Surveillance-Systemen ist die Erregertypisierung anhand geeigneter Merkmale (epidemiological markers) eine wichtige Voraussetzung. Von aktueller Bedeutung sind dabei Erreger von Krankenhausinfektionen, die eine breite Antibiotikaresistenz entwickeln. Von Anbeginn wurde die Etablierung und Anwendung von Typisiersystemen international abgestimmt vorgenommen, um vergleichbare Aussagen für Frühwarnsysteme und ein international abgestimmtes Vorgehen zu erhalten. Bereits zu einer Zeit, als die Typisierverfahren noch vorwiegend auf phänotypischer Charakterisierung beruhte, wurde auf Initiative der “European Society for Clinical Microbiology and Infectious Diseases“ das „International Meeting on Microbial Epidemiological Markers“ (IMMEM) durchgeführt. Es zog das im Laufe der vergangenen 20 Jahre einen wachsenden Teilnehmerkreis von 300-400 Wissenschaftlern an. Eine besondere Aktualität und Bedeutung hat diese Konferenz durch die Anwendung von Ergebnissen aus der Analyse von Bakteriengenomen und Genexpressionsprofilen gewonnen. Diese Methoden sind für die Weiterentwicklung der molekularen Erregertypisierung und Charakterisierung bezüglich ihrer Virulenz- und Resistenzeigenschaften von großer Bedeutung. Im Rahmen des Meetings sollen internationale bekannte Experten den neusten Stand zur molekularen Epidemiologie von Infektionserregern darstellen und neue Perspektiven in Hinblick auf die sich rasant entwickelnde Methodik auf den dem Gebiet der molekularen Analyse von Erregern, aber auch von Biomolekülen, diskutieren.
Wissenschaftliche Vorbereitung: Jörg Hacker ML (Berlin)
Für gezielte Maßnahmen gegen die Verbreitung von Infektionserregern (Aufklärung von Infektketten) sowie für das rechtzeitige Erkennen des Auftretens und der Verbreitung von Erreger-Stämmen mit besonderen Resistenz- und Virulenzeigenschaften im Rahmen von Surveillance-Systemen ist die Erregertypisierung anhand geeigneter Merkmale (epidemiological markers) eine wichtige Voraussetzung. Von aktueller Bedeutung sind dabei Erreger von Krankenhausinfektionen, die eine breite Antibiotikaresistenz entwickeln. Von Anbeginn wurde die Etablierung und Anwendung von Typisiersystemen international abgestimmt vorgenommen, um vergleichbare Aussagen für Frühwarnsysteme und ein international abgestimmtes Vorgehen zu erhalten. Bereits zu einer Zeit, als die Typisierverfahren noch vorwiegend auf phänotypischer Charakterisierung beruhte, wurde auf Initiative der “European Society for Clinical Microbiology and Infectious Diseases“ das „International Meeting on Microbial Epidemiological Markers“ (IMMEM) durchgeführt. Es zog das im Laufe der vergangenen 20 Jahre einen wachsenden Teilnehmerkreis von 300-400 Wissenschaftlern an. Eine besondere Aktualität und Bedeutung hat diese Konferenz durch die Anwendung von Ergebnissen aus der Analyse von Bakteriengenomen und Genexpressionsprofilen gewonnen. Diese Methoden sind für die Weiterentwicklung der molekularen Erregertypisierung und Charakterisierung bezüglich ihrer Virulenz- und Resistenzeigenschaften von großer Bedeutung. Im Rahmen des Meetings sollen internationale bekannte Experten den neusten Stand zur molekularen Epidemiologie von Infektionserregern darstellen und neue Perspektiven in Hinblick auf die sich rasant entwickelnde Methodik auf den dem Gebiet der molekularen Analyse von Erregern, aber auch von Biomolekülen, diskutieren.
Wissenschaftliche Vorbereitung: Jörg Hacker ML (Berlin)