Die Entstehung der Multiplen Sklerose - immunologischer Selbsthass und seine neurologischen Folgen.
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Prof. Dr. Hartmut Wekerle, Martinsried
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Die Multiple Sklerose ist die bedeutendste entzündliche Hirnerkrankung der westlichen Welt. Sie entsteht als Folge einer fehlgeleiteten Immunreaktion. Immunzellen, welche den Gesunden vor Infektionen und Krebs schützen, greifen körpereigenes Hirngewebe an. Solche Immunzellen, sozusagen getrieben von Selbsthass, sind verantwortlich für die Zersetzung der Myelinscheiden, der lebenswichtigen Isolierschicht der Nervenfortsätze. Wie und wo im Körper die krankmachenden Immunzellen aktiviert werden, auf welchen Wegen sie ihr Zielorgan erreichen und wie sie den Schaden in der Weißen Hirnsubstanz anrichten, ist Inhalt dieses Vortrages.
Hartmut Wekerle: Studium der Humanmedizin in Freiburg (Abschluss 1969), ebendort Promotion (1971), Habilitation (1977), Professor für Immunologie (1980). Forschungsaufenthalt am Weizmann Institute of Science Rehovot, Israel (1970-73), Senior Scientist am Max-Planck-Institut für Immunologie Freiburg (1973-82), Leiter der Klinischen Forschungsgruppe für Multiple Sklerose der Max-Planck- Gesellschaft (1982-89), Direktor der Abteilung Neuroimmunologie am Max-Planck-Institut für Neurobiologie (seit 1988). Ehrungen: Jung-Preis für Wissenschaft und Forschung (1982), Duchenne Prize (1984), Käte-Hammersen Prize (1988), Peter Lampert Annual Lecture, UCSD San Diego (1990), Zülch-Preis (1999), Charcot Lecture (Venice, 1999), Charcot Award (International Federation Multiple Sclerosis Society, 2001), Louis D Award (Grand Prix des Académies des Sciences, dotiert mit 750 000 Euro die bedeutendste französische Auszeichnung für ausländische Wissenschaftler, 2002). Mitglied im Editorial Board namhafter internationaler Zeitschriften. Forschungsschwerpunkt: Autoimmunerkrankungen des Nervensystems und neue Therapiemöglichkeiten.
Im Jahr 2002 wählte die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina Hartmut Wekerle zum Mitglied (Sektion Neurowissenschaften).
Kontaktadresse: Prof. Dr. Hartmut Wekerle, Max-Planck-Institut für Neurobiologie, Abteilung Neuroimmunologie, Am Klopferspitz 18A, D-82152 Martinsried
Hartmut Wekerle: Studium der Humanmedizin in Freiburg (Abschluss 1969), ebendort Promotion (1971), Habilitation (1977), Professor für Immunologie (1980). Forschungsaufenthalt am Weizmann Institute of Science Rehovot, Israel (1970-73), Senior Scientist am Max-Planck-Institut für Immunologie Freiburg (1973-82), Leiter der Klinischen Forschungsgruppe für Multiple Sklerose der Max-Planck- Gesellschaft (1982-89), Direktor der Abteilung Neuroimmunologie am Max-Planck-Institut für Neurobiologie (seit 1988). Ehrungen: Jung-Preis für Wissenschaft und Forschung (1982), Duchenne Prize (1984), Käte-Hammersen Prize (1988), Peter Lampert Annual Lecture, UCSD San Diego (1990), Zülch-Preis (1999), Charcot Lecture (Venice, 1999), Charcot Award (International Federation Multiple Sclerosis Society, 2001), Louis D Award (Grand Prix des Académies des Sciences, dotiert mit 750 000 Euro die bedeutendste französische Auszeichnung für ausländische Wissenschaftler, 2002). Mitglied im Editorial Board namhafter internationaler Zeitschriften. Forschungsschwerpunkt: Autoimmunerkrankungen des Nervensystems und neue Therapiemöglichkeiten.
Im Jahr 2002 wählte die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina Hartmut Wekerle zum Mitglied (Sektion Neurowissenschaften).
Kontaktadresse: Prof. Dr. Hartmut Wekerle, Max-Planck-Institut für Neurobiologie, Abteilung Neuroimmunologie, Am Klopferspitz 18A, D-82152 Martinsried