Diskriminierung und Toleranz. Ein Problem von Ungleichheit und Verschiedenheit zwischen Gruppen.
- Vorträge & Diskussionen
- Halle
Prof. Dr. Amélie Mummendey, Jena
- Startdatum
- Enddatum
- Ort Halle
In Zeiten unbegrenzter Kommunikation, wirtschaftlicher Globalisierung und hoher sozialer Mobilität wird die Konfrontation mit kultureller Diversität zur Normalität, wird der Umgang mit Andersartigkeit alltägliche Notwendigkeit. Die sozialpsychologische Forschung beschäftigt sich seit langem mit Problemen von Beziehungen zwischen sozialen Gruppen. Allerdings hat sie ihr Augenmerk primär auf die Analyse negativer Aspekte und Formen gerichtet. Die Frage jedoch, ob und wie problemlose oder gar konstruktive Formen des Umgangs mit Andersartigkeit zu erreichen sind, erfordert die explizite Beschäftigung mit der Frage nach Rahmen und Bedingungen für Pluralität und Toleranz. Der Vortrag wird sich der Frage nach den Bedingungen für Diskriminierung und Toleranz zuwenden und auf der Grundlage eigener Forschungen Perspektiven für die Vereinbarkeit von Diversität und Gemeinschaft diskutieren.
Amélie Mummendey hat in Bonn Psychologie studiert. Die Promotion erfolgte in Mainz (1970), die Habilitation in Münster (1974). Dort war sie danach wissenschaftlich weiter tätig, ab 1980 als C3- Professorin. Sie lehnte Rufe auf C4-Positionen nach Hamburg (1990) und nach Bonn (1993) ab und nahm 1997 den Ruf als Universitätsprofessorin für Sozialpsychologie (C4) an die Friedrich-Schiller-Universität Jena an. Forschungsinteressen: Kooperation und Konflikt zwischen sozialen Gruppen; Strategien zur Bewältigung von bedrohter oder negativer Identität.
Amélie Mummendey war viele Jahre Mitglied des Wissenschaftsrats und zuletzt Vorsitzende der Wissenschaftlichen Kommission (2000-2003). Sie ist Mitglied zahlreicher in- und ausländischer wissenschaftlicher und wissenschaftspolitischer Gesellschaften und Gutachter bzw. Herausgeber bedeutender internationaler Zeitschriften. Der Berufsverband Deutscher Psychologen, die Deutsche Gesellschaft für Psychologie und die Christoph Dornier Stiftung ehrten sie 2001 mit der Verleihung des Deutschen Psychologenpreises. Im Jahr 2001 wählte die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina Amélie Mummendey zum Mitglied (Sektion Empirische Psychologie und Kognitionswissenschaften).
Kontaktadresse: Prof. Dr. Amélie Mummendey, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Lehrstuhl für Sozialpsychologie, Humboldtstraße 26, D-07743 Jena
Amélie Mummendey hat in Bonn Psychologie studiert. Die Promotion erfolgte in Mainz (1970), die Habilitation in Münster (1974). Dort war sie danach wissenschaftlich weiter tätig, ab 1980 als C3- Professorin. Sie lehnte Rufe auf C4-Positionen nach Hamburg (1990) und nach Bonn (1993) ab und nahm 1997 den Ruf als Universitätsprofessorin für Sozialpsychologie (C4) an die Friedrich-Schiller-Universität Jena an. Forschungsinteressen: Kooperation und Konflikt zwischen sozialen Gruppen; Strategien zur Bewältigung von bedrohter oder negativer Identität.
Amélie Mummendey war viele Jahre Mitglied des Wissenschaftsrats und zuletzt Vorsitzende der Wissenschaftlichen Kommission (2000-2003). Sie ist Mitglied zahlreicher in- und ausländischer wissenschaftlicher und wissenschaftspolitischer Gesellschaften und Gutachter bzw. Herausgeber bedeutender internationaler Zeitschriften. Der Berufsverband Deutscher Psychologen, die Deutsche Gesellschaft für Psychologie und die Christoph Dornier Stiftung ehrten sie 2001 mit der Verleihung des Deutschen Psychologenpreises. Im Jahr 2001 wählte die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina Amélie Mummendey zum Mitglied (Sektion Empirische Psychologie und Kognitionswissenschaften).
Kontaktadresse: Prof. Dr. Amélie Mummendey, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Lehrstuhl für Sozialpsychologie, Humboldtstraße 26, D-07743 Jena