Forschung an Kindern für Kinder - neue Erkenntnisse durch moderne molekular-genetische Methoden.
- Vorträge & Diskussionen
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Prof. Dr. Matthias Brandis, Freiburg (Br.)
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- Ort Halle
In der Kinder- und Jugendmedizin gibt es nach wie vor ein großes Problem, denn die an Erwachsenen erprobten Arzneimittel können nicht ohne weiteres an Kindern angewandt werden. Matthias Brandt wird in seinem Vortrag anhand ausgewählter nephrologischer Krankheitsbilder beschreiben, welche neuen Erkenntnisse durch die Anwendung molekulargenetischer Methoden das Wissen gerade bei verschiedenen angeborenen Erkrankungen des Kindesalters enorm verbessert haben. Es ist allerdings noch zu früh, vorauszusagen, ob dieses Wissen auch neue therapeutische oder gar präventive Chancen ermöglicht. Unter Einbeziehung aller ethischen Voraussetzungen ist durch die Verwendung von Blutproben auf einigen Gebieten aber bereits relevante Forschung an Kindern und damit für Kinder möglich.
Matthias Brandis: Studium Humanmedizin an den Universitäten Hamburg und Wien (1958- 1964); Staatsexamen (1964); Dissertation (1967); Research Fellow am Physiologischen Institut der FU Berlin (1966-1969), an der Cornell University, Medical College, New York (1969-1970), am Albert Einstein College of Medicine, New York (1970-1971); Weiterbildung zum Facharzt, Habilitation für Pädiatrie (1975), ärztliche Tätigkeit an der Medizinischen Hochschule Hannover (1971-1981); C4-Professor für Kinderheilkunde an der Philipps-Universität Marburg (1981- 1988), C4-Professor und Geschäftsführender Direktor der Kinderklinik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg/Br. (seit 1988). Mitglied im Editorial Board namhafter Zeitschriften. Mitglied der Leopoldina, Sektion Gynäkologie und Pädiatrie (seit 2001).
Forschungsschwerpunkte: Pädiatrische Nephrologie, Entwicklungsphysiologie, Nephrotoxikologie, Genetik der Nierenkrankheiten.
Kontaktadresse: Prof. Dr. Matthias Brandis, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Universitätsklinikum, Zentrum Kinderheilkunde & Jugendmedizin, Mathildenstraße 1, 79106 Freiburg i. Br.
Matthias Brandis: Studium Humanmedizin an den Universitäten Hamburg und Wien (1958- 1964); Staatsexamen (1964); Dissertation (1967); Research Fellow am Physiologischen Institut der FU Berlin (1966-1969), an der Cornell University, Medical College, New York (1969-1970), am Albert Einstein College of Medicine, New York (1970-1971); Weiterbildung zum Facharzt, Habilitation für Pädiatrie (1975), ärztliche Tätigkeit an der Medizinischen Hochschule Hannover (1971-1981); C4-Professor für Kinderheilkunde an der Philipps-Universität Marburg (1981- 1988), C4-Professor und Geschäftsführender Direktor der Kinderklinik der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg/Br. (seit 1988). Mitglied im Editorial Board namhafter Zeitschriften. Mitglied der Leopoldina, Sektion Gynäkologie und Pädiatrie (seit 2001).
Forschungsschwerpunkte: Pädiatrische Nephrologie, Entwicklungsphysiologie, Nephrotoxikologie, Genetik der Nierenkrankheiten.
Kontaktadresse: Prof. Dr. Matthias Brandis, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Universitätsklinikum, Zentrum Kinderheilkunde & Jugendmedizin, Mathildenstraße 1, 79106 Freiburg i. Br.