Frauenärztliche Tätigkeit und demographische Entwicklung.
- Vorträge & Diskussionen
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Prof. Dr. Hans-Geog Bender, Düsseldorf
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Mit der Einführung der oralen Kontrazeptiva und anderen Methoden vor bald 50 Jahren wurde Frauen – durch Frauenärztinnen und Frauenärzte vermittelt – eine sichere und breit anwendbare Möglichkeit für eine eigenständige Entscheidung zur Verfügung gestellt, ob, wie viele und wann sie Kinder haben möchten. Dies hat in Zusammenwirken mit anderen grundlegenden Veränderungen in unserer Gesellschaft zu den in letzter Zeit verstärkt beklagten Auswirkungen auf unsere demographische Entwicklung geführt. Ein gegenläufiger Effekt wird in begrenztem Maße durch die Techniken der modernen Reproduktionsmedizin bewirkt. Durch sie kann heute in vielen Fällen eine Schwangerschaft unter Umgehung von Sterilitätsfaktoren realisiert werden. Mit der zunehmenden Dramatik in der demographischen Entwicklung mag sich auch eine neue Bewertung der 130.000 Schwangerschaftsabbrüche pro Jahr ergeben. Frauenärztliche Tätigkeit ist nicht selten von dem Dilemma zwischen den Vorstellungen der Individualpatientin einerseits und den gesellschaftlichen Aspekten andererseits begleitet. Entscheidungen müssen in Kenntnis aller Fakten verantwortlich getroffen und getragen werden.
Hans Georg Bender: Studium der Humanmedizin an den Universitäten Freiburg, München und Münster (1962-1968), Staatsexamen und Promotion (Dr. med.) an der Universität Münster (1968), Wissenschaftlicher Assistent an der Universitäts-Frauenklinik Düsseldorf (1969-1977), Oberarzt der Klinik und Habilitation, Ernennung zum Privatdozenten (1978), wissenschaftliche Weiterbildung am Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York, an der Mayo Clinic Rochester, am Massachusetts General Hospital, Boston, und an der University of California in San Diego (1978-1979), Oberarzt an der Universitäts-Frauenklinik Düsseldorf (1979), C3-Professor ebenda (seit 1982), C4-Professor und Leiter der Abteilung für Gynäkologische Onkologie an der Universitäts-Frauenklinik Frankfurt/Main (1989-1993), C4-Professor und Direktor der Universitäts-Frauenklinik Düsseldorf (seit 1993), Vorsitzender der Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen (seit 1999), Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (2000 - 2002). Forschungsschwerpunkte: Gynäkologische Onkologie, operative Gynäkologie, Geburtshilfe und Perinatalogie, gynäkologische Infektiologie.
Seit 2001 ist Hans Georg Bender Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (Teilsektion Gynäkologie).
Kontaktadresse: Prof. Dr. Hans Georg Bender, Universitätsklinikum Düsseldorf, Direktor der Frauenklinik, Moorenstr. 5, D-40225 Düsseldorf
Hans Georg Bender: Studium der Humanmedizin an den Universitäten Freiburg, München und Münster (1962-1968), Staatsexamen und Promotion (Dr. med.) an der Universität Münster (1968), Wissenschaftlicher Assistent an der Universitäts-Frauenklinik Düsseldorf (1969-1977), Oberarzt der Klinik und Habilitation, Ernennung zum Privatdozenten (1978), wissenschaftliche Weiterbildung am Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York, an der Mayo Clinic Rochester, am Massachusetts General Hospital, Boston, und an der University of California in San Diego (1978-1979), Oberarzt an der Universitäts-Frauenklinik Düsseldorf (1979), C3-Professor ebenda (seit 1982), C4-Professor und Leiter der Abteilung für Gynäkologische Onkologie an der Universitäts-Frauenklinik Frankfurt/Main (1989-1993), C4-Professor und Direktor der Universitäts-Frauenklinik Düsseldorf (seit 1993), Vorsitzender der Krebsgesellschaft Nordrhein-Westfalen (seit 1999), Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (2000 - 2002). Forschungsschwerpunkte: Gynäkologische Onkologie, operative Gynäkologie, Geburtshilfe und Perinatalogie, gynäkologische Infektiologie.
Seit 2001 ist Hans Georg Bender Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (Teilsektion Gynäkologie).
Kontaktadresse: Prof. Dr. Hans Georg Bender, Universitätsklinikum Düsseldorf, Direktor der Frauenklinik, Moorenstr. 5, D-40225 Düsseldorf