Grenzüberschreitungen: Wie öffentlich soll Wissenschaft sein?

  • Vorträge & Diskussionen
  • Berlin
Gemeinsame Podiumsdiskussion mit dem Institute for Advanced Sustainability Studies und Population Europe, dem europäischen Forschungsnetzwerk am Max-Planck-Institut für demografische Forschung
  • Datum
  • Ort Berlin

Wissenschaft ist zunehmend mit den normativen Ansprüchen gesellschaftlicher Akteure konfrontiert, die Forschende auffordern, sich gesellschaftlich stärker zu engagieren, beispielsweise in der Klimabewegung oder gegen Populismus, und die der Forschung den Nachweis ihrer gesellschaftlichen Wirkung abverlangen, unter dem Stichwort Impact. Gleichzeitig ist der Bedarf an wissenschaftlicher Information ungebrochen. Zusätzlich fordern gesellschaftliche Akteure stärkere Transparenz der Wissensbasis gesellschaftlicher Entscheidungen ein.

Das wirft eine Vielzahl von Fragen auf, die im Rahmen der Veranstaltung mit praktisch tätigen und wissenschaftlichen Expertinnen und Experten der Wissenschaftskommunikation sowie mit Vertreterinnen und Vertretern wichtiger gesellschaftlicher Institutionen diskutiert werden.

Wie gehen Wissenschaftseinrichtungen mit politischen Akteuren um, die ihre Agenda mitbestimmen, ihre Ergebnisse umdeuten oder über ihre Ressourcen Einfluss ausüben wollen? Welche Best- und Worst-Practice-Beispiele gibt es?

Wie beeinflusst der insbesondere durch die sozialen Medien ausgelöste Wandel die Wissenschaftskommunikation, beispielsweise mit Blick auf die Teilhabeansprüche einzelner Gruppen oder Personen? Inwieweit muss Wissenschaft umgekehrt „in Szene gesetzt“ werden, damit sie bei wesentlichen gesellschaftlichen Fragen Gehör findet? Und welche Erwartungen der Zielgruppen sind erfüllbar?

Diese Fragen diskutieren: 

Prof. Dr. Antje Boetius ML
Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts – Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Vorsitzende des Lenkungsausschusses von Wissenschaft im Dialog und Professorin für Geomikrobiologie an der Universität Bremen

Dr. Michael Meister MdB
Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung

Prof. Dr. Patrizia Nanz
Wissenschaftliche Direktorin am Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam und Professorin für transformative Nachhaltigkeitswissenschaft an der Universität Potsdam

Prof. Regina T. Riphahn ML, Ph.D.
Inhaberin des Lehrstuhls für Statistik und empirische Wirtschaftsforschung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Vizepräsidentin der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften

Dr. Ernst Dieter Rossmann MdB
Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung

Moderation: Dr. Andreas Edel
Executive Secretary des europäischen Forschungsnetzwerks Population Europe am Max-Planck-Institut für demografische Forschung, Berlin

ML – Mitglied der Leopoldina

Videomitschnitt der Veranstaltung

Video (YouTube)

Kontakt

Katja Patzwaldt
Wissenschaftliche Referentin Präsidialbüro
Tel.: 030 - 203 8997 - 431
E-Mail: katja.patzwaldt(at)leopoldina.org

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