Immuntherapie maligner Tumore der Haut: eine Bestandsaufnahme.
- Vorträge & Diskussionen
- Halle
Prof. Dr. Wolfram Sterry, Berlin
- Startdatum
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- Ort Halle
Der Hautkrebs ist bei hellhäutigen Menschen inzwischen die häufigste Krebsart überhaupt. Bekanntermaßen sind lichtbedingte Schäden der Erbsubstanz (DNA) Ursache dafür. Prinzipiell sollten entartete (Krebs-)Zellen zwar von dem sehr ausgeklügelten und sensitiven Immunsystem als fremd erkannt und beseitigt werden. Trotzdem gibt es Situationen, die die Vermehrung entarteter Zellen zulässt. Der wissenschaftliche Schwerpunkt der Forschungsgruppe um Wolfram Sterry ist die Entwicklung immunologischer Therapieverfahren zur Bekämpfung von Hautkrebs, die auf der gezielten Aktivierung des Immunsystems und der Entwicklung spezifischer Impfverfahren gegen Tumorzellen beruhen. Er wird in seinem Vortrag über den Stand der Forschung und die derzeitigen Möglichkeiten berichten. Er wird gleichzeitig darstellen, dass sich Tumoren der Haut wegen ihrer guten Beobachtbarkeit und leichten Zugänglichkeit hervorragend als Modelle zur wissenschaftlichen Weiterentwicklung der Immuntherapie auch anderer Krebserkrankungen eigenen.
Wolfram Sterry hat Humanmedizin studiert, eine Facharztausbildung auf dem Gebiet Dermatologie und Venerologie absolviert, war nach der Habilitation Leitender Oberarzt an der Universitätshautklinik in Kiel, wechselte danach als Direktor der Hautklinik nach Ulm und ist seit 1994 Direktor der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Charité, Medizinische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Sowohl in Ulm als auch in Berlin war er Dekan der Medizinischen Fakultät. Er ist Mitglied zahlreicher nationaler wie internationaler Gesellschaften, Ehrenmitglied der Österreichischen sowie der Israelischen Dermatologischen Gesellschaft und Herausgeber mehrerer internationaler Zeitschriften. Seit 2000 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (Sektion Innere Medizin und Dermatologie).
Wolfram Sterry hat Humanmedizin studiert, eine Facharztausbildung auf dem Gebiet Dermatologie und Venerologie absolviert, war nach der Habilitation Leitender Oberarzt an der Universitätshautklinik in Kiel, wechselte danach als Direktor der Hautklinik nach Ulm und ist seit 1994 Direktor der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Charité, Medizinische Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Sowohl in Ulm als auch in Berlin war er Dekan der Medizinischen Fakultät. Er ist Mitglied zahlreicher nationaler wie internationaler Gesellschaften, Ehrenmitglied der Österreichischen sowie der Israelischen Dermatologischen Gesellschaft und Herausgeber mehrerer internationaler Zeitschriften. Seit 2000 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (Sektion Innere Medizin und Dermatologie).