Klimaschutz in Halle: Pflichtaufgabe oder Wunschkonzert?
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Die Flutkatstrophe an der Ahr 2021 sowie der aktuelle Dürresommer in Deutschland machen einmal mehr deutlich: Die Klimakrise ist eine akute Bedrohung und sowohl die Vermeidung einer weiteren Erhitzung als auch die Anpassung an die Klimakrise sollte vorantgetrieben werden.
Doch wie kann dies insbesondere auf lokaler Ebene gelingen? Sollte die Stadt Halle Klimaneutralität zur höchsten Priorität machen und bis 2030 klimaneutral werden? Muss Klimaschutz eine kommunale Pflichtaufgabe sein und gesetzlich vorgeschrieben werden? Wie lassen sich solche Bestrebungen finanzieren?
Diese und weitere Fragen werden im Rahmen der Unterhausdebatte thematisiert. Das Publikum kann sich während der Diskussion – angelehnt an den Stil des britischen Unterhauses – durch den im wörtlichen Sinne „Standpunkt“ im Raum positionieren. Die Debattenbeiträge von Expertinnen und Experten sollen allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern dabei helfen, eigene Positionen kritisch zu überprüfen und sich gegebenenfalls selbst neu zu orientieren. Die Debatte wird unterstützt durch:
- Christine Fürst, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Professur für Nachhaltige Landschaftsentwicklung, designierte Prorektorin für Forschung
- Daniel Zwick, Abteilungsleiter Dienstleistungszentrum Klimaschutz
- Henrik Scheller, Forschungsbereich Infrastruktur, Wirtschaft und Finanzen am Deutschen Institut für Urbanistik, Berlin
- Dörte Diemert, Kämmerin der Stadt Köln, Honorarprofessorin an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Münster
Moderation: Kai Kupferschmidt und Kerstin Hoppenhaus.
Weitere Informationen
Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Kontakt
Dr. Christian Anton
Referent der Abteilung Wissenschaft – Politik – Gesellschaft
E-Mail: politikberatung(at)leopoldina.org