Kunststofftechnik - Forschung im Wechselfeld zwischen Werkstoff, Bauteilkonstruktion und Verarbeitung
- Vorträge & Diskussionen
- Halle
Walter Michaeli, Aachen
- Startdatum
- Enddatum
- Ort Halle
Monatssitzung der Leopoldina
Vortragsgebäude der Akademie
Emil-Abderhalden-Str. 36, 06108 Halle (Saale)
Kunststoffe sind heute gestandene Ingenieurwerkstoffe. Ihr erfolgreicher Einsatz setzt jedoch tiefe und spezifische Erkenntnisse des Werkstoffes an sich, seiner adäquaten Auswahl und Beschreibung in der Bauteilkonstruktion und -auslegung sowie seines Verarbeitungsverhaltens und den hierbei vorliegenden Prozessbedingungen voraus. Hierbei sind besonders die Wechselwirkungen zwischen dem Werkstoff, der Bauteilkonstruktion und dem Verarbeitungsverhalten von höchstem Interesse, da sie Machbarkeiten und Gebrauchseigenschaften final beeinflussen. In diesem Spannungsfeld besteht an vielen Stellen noch erheblicher Forschungsbedarf. Jedoch bleibt unbenommen, dass bereits Wesentliches dank systematischer Nutzung der Erkenntnisse aus dem Bereich der Naturwissenschaften und der Intuition und schöpferischen Kraft der Ingenieurtechnik erreicht wurde. Der Vortrag verdeutlicht dieses Wechselfeld anhand von Forschungsfragestellungen sowie deren Ergebnissen und deren Nutzung.
Walter Michaeli: Studium der Fertigungstechnik an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen (1966-1971), Promotion am Institut für Kunststoffverarbeitung an der RWTH Aachen (1975), Habilitation ebendort (1981). Abteilungsleiter am Institut für Kunststoffverarbeitung an der RWTH Aachen (1974-1979), Abteilungsleiter bei der Firma Freudenberg in Weinheim und Kaiserslautern (1979-1987). Professor (1986), dann ordentlicher Professor (1987) und Direktor des Instituts für Kunststoffverarbeitung an der RWTH (1988), seit 1989 Inhaber des Lehrstuhls für Kunststoffverarbeitung ebendort. Verschiedene Preise und Auszeichnungen, u. a. Dr. Ing. E.h. der Universität Erlangen-Nürnberg (1998), Richard-Vieweg-Ehrenmedaille des Vereins Deutscher Ingenieure (2004). Mitglied u. a. der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der Polymer Processing Society. Seit 1988 Gutachter u. a. bei der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen AiF und der Deutschen Forschungsgemeinschaft; Kuratoriumsmitglied u a. der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung und des Deutschen Kunststoffinstituts Darmstadt. Mitglied des Herausgeberbeirates der Zeitschrift Kunststoffe.
Forschungsschwerpunkte: Kunststoffverarbeitung, insbes. Spritzgießen und Extrusion von Thermoplasten
Seit 2006 ist Walter Michaeli Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (Sektion Technikwissenschaften).
Kontaktadresse: Prof. Dr. Walter Michaeli, Institut für Kunststoffverarbeitung, RWTH Aachen, Pontstr. 55, 52062 Aachen
Vortragsgebäude der Akademie
Emil-Abderhalden-Str. 36, 06108 Halle (Saale)
Kunststoffe sind heute gestandene Ingenieurwerkstoffe. Ihr erfolgreicher Einsatz setzt jedoch tiefe und spezifische Erkenntnisse des Werkstoffes an sich, seiner adäquaten Auswahl und Beschreibung in der Bauteilkonstruktion und -auslegung sowie seines Verarbeitungsverhaltens und den hierbei vorliegenden Prozessbedingungen voraus. Hierbei sind besonders die Wechselwirkungen zwischen dem Werkstoff, der Bauteilkonstruktion und dem Verarbeitungsverhalten von höchstem Interesse, da sie Machbarkeiten und Gebrauchseigenschaften final beeinflussen. In diesem Spannungsfeld besteht an vielen Stellen noch erheblicher Forschungsbedarf. Jedoch bleibt unbenommen, dass bereits Wesentliches dank systematischer Nutzung der Erkenntnisse aus dem Bereich der Naturwissenschaften und der Intuition und schöpferischen Kraft der Ingenieurtechnik erreicht wurde. Der Vortrag verdeutlicht dieses Wechselfeld anhand von Forschungsfragestellungen sowie deren Ergebnissen und deren Nutzung.
Walter Michaeli: Studium der Fertigungstechnik an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen (1966-1971), Promotion am Institut für Kunststoffverarbeitung an der RWTH Aachen (1975), Habilitation ebendort (1981). Abteilungsleiter am Institut für Kunststoffverarbeitung an der RWTH Aachen (1974-1979), Abteilungsleiter bei der Firma Freudenberg in Weinheim und Kaiserslautern (1979-1987). Professor (1986), dann ordentlicher Professor (1987) und Direktor des Instituts für Kunststoffverarbeitung an der RWTH (1988), seit 1989 Inhaber des Lehrstuhls für Kunststoffverarbeitung ebendort. Verschiedene Preise und Auszeichnungen, u. a. Dr. Ing. E.h. der Universität Erlangen-Nürnberg (1998), Richard-Vieweg-Ehrenmedaille des Vereins Deutscher Ingenieure (2004). Mitglied u. a. der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und der Polymer Processing Society. Seit 1988 Gutachter u. a. bei der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen AiF und der Deutschen Forschungsgemeinschaft; Kuratoriumsmitglied u a. der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung und des Deutschen Kunststoffinstituts Darmstadt. Mitglied des Herausgeberbeirates der Zeitschrift Kunststoffe.
Forschungsschwerpunkte: Kunststoffverarbeitung, insbes. Spritzgießen und Extrusion von Thermoplasten
Seit 2006 ist Walter Michaeli Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (Sektion Technikwissenschaften).
Kontaktadresse: Prof. Dr. Walter Michaeli, Institut für Kunststoffverarbeitung, RWTH Aachen, Pontstr. 55, 52062 Aachen