Landschaftsökologische Erkundungen im mittelsibirischen Bergland
- Vorträge & Diskussionen
- Halle
Prof. Dr. Adolfs Krauklis, Riga
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- Enddatum
- Ort Halle
Das Mittelsibirische Bergland liegt auf der geographischen Breite Mitteleuropas zwischen dem Jenissej und dem Baikalsee. Es kann als eine zur kontinentalen Taigazone gehörende, oft tief zertalte und teilweise gebirgige Hochebene charakterisiert werden. Selbst in den Grenzen relativ einheitlich ausgestatteter Landschaftseinheiten finden sich hier auch zahlreiche hemiboreale Waldsteppen- und Steppeninseln verschiedener Größenordnung, die besondere Aufmerksamkeit verdienen. Adolfs Krauklis wird in seinem Vortrag die Landschaften in ihren tropischen, chorischen und regionischen Dimensionen vorstellen. Zwischen der Artenzusammensetzung der Pflanzenarten, dem Auftreten wirbelloser Bodentiere, dem Verlauf der Bodentemperaturen und der Art der Landnutzung ergeben sich enge Korrelationen. Schließlich sollen die Forschungsergebnisse im Mitteleuropäischen Kontext diskutiert werden.
Adolfs Krauklis studierte Geographie und promovierte an der Universität Riga. Von 1962 bis 1991 wirkte er als Landschaftsökologe führend am Geographischen Institut der Sibirischen Abteilung der Akademie der Wissenschaften der UdSSR in Irkutsk. Gleichzeitig leitete er die Taiga- Forschungsstation des Instituts in der Angara-Region. Seit 1991 ist er als Professor für Physische Geographie wieder in Riga tätig. Zu seinen wesentlichsten Publikationen gehören Probleme der experimentellen Landschaftsforschung sowie Untersuchungen zu den Geosystemen an der Kontaktzone zwischen der Taiga und den Steppengebieten. Er ist Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Gesellschaften. 1999 wählte ihn die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina zu ihrem Mitglied (Sektion Geowissenschaften).
Adolfs Krauklis studierte Geographie und promovierte an der Universität Riga. Von 1962 bis 1991 wirkte er als Landschaftsökologe führend am Geographischen Institut der Sibirischen Abteilung der Akademie der Wissenschaften der UdSSR in Irkutsk. Gleichzeitig leitete er die Taiga- Forschungsstation des Instituts in der Angara-Region. Seit 1991 ist er als Professor für Physische Geographie wieder in Riga tätig. Zu seinen wesentlichsten Publikationen gehören Probleme der experimentellen Landschaftsforschung sowie Untersuchungen zu den Geosystemen an der Kontaktzone zwischen der Taiga und den Steppengebieten. Er ist Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Gesellschaften. 1999 wählte ihn die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina zu ihrem Mitglied (Sektion Geowissenschaften).