Nanotechnologie – Aufbruch in neue Welten.
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Prof. Dr. Roland Wiesendanger, Hamburg
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Mit der Nanotechnologie sind wir heutzutage erstmals in der Lage, für das menschliche Auge unsichtbare Strukturen technologisch nutzbar zu machen. Ermöglicht wurde dies durch die Entwicklung neuer Verfahren zur Herstellung, Sichtbarmachung sowie gezielten Kontrolle von Strukturen auf der Nanometerskala. Damit verbunden sind sowohl fundamentale Einblicke in neue physikalische, chemische und biologische Prozesse auf atomarer und molekularer Ebene als auch deren konsequente Anwendungen in verschiedenen Wirtschaftsbereichen. Diese basieren gleichermaßen auf physikalischen Technologien (neue Massenspeicher, nanoelektronische Bauelemente u.a.), chemischen Technologien (neue Nanomaterialien) sowie der Nanobiotechnologie. Anhand ausgewählter Beispiele wird Roland Wiesendanger einen Überblick über dieses faszinierende Wissenschaftsgebiet und dessen Bedeutung für die technologische Entwicklung des 21. Jahrhunderts geben.
Roland Wiesendanger hat in Basel Physik, Mathematik und Astronomie studiert und wurde als Experimentalphysiker mit einem Thema zur Rastertunnelmikroskopie promoviert (1987) und habilitiert (1990). Seit 1993 ist er C4- Professor für Experimentelle Festkörperphysik an der Universität Hamburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Rastertunnelmikroskopie und verwandte Rastersondenmethoden mit Anwendungen auf den Gebieten lokaler Nahfeldgrenzflächenphysik, Nanophysik und Nanotechnologie sowie Materialforschung im Nanometerbereich. Wiesendanger publizierte auf diesen Gebieten über 300 wissenschaftliche Arbeiten und hielt 250 (meist eingeladene) Vorträge. Er erhielt namhafte Auszeichnungen, den Gaede-Preis der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Vakuum (1992), den Max-Auwärter-Preis der Max-Auwärter-Stiftung (1992), den Karl-Heinz-Beckurts-Preis der gleichnamigen Stiftung (1999) sowie den Philip-Morris- Forschungspreis 2003 (gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Dr. M. Bode). Seit 1998 leitet Wiesendanger ein BMBF-gefördertes Kompetenzzentrum "Nanoanalytik" bzw. "HanseNanoTec". Im Jahr 2000 wählte die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina Roland Wiesendanger zum Mitglied (Sektion Physik).
Kontaktadresse: Prof. Dr. Roland Wiesendanger, Universität Hamburg, Institut für Angewandte Physik, Jungiusstr. 11, D-20355 Hamburg,
wiesendanger(at)physnet.uni-hamburg.de, www.nanoscience.de
Roland Wiesendanger hat in Basel Physik, Mathematik und Astronomie studiert und wurde als Experimentalphysiker mit einem Thema zur Rastertunnelmikroskopie promoviert (1987) und habilitiert (1990). Seit 1993 ist er C4- Professor für Experimentelle Festkörperphysik an der Universität Hamburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Rastertunnelmikroskopie und verwandte Rastersondenmethoden mit Anwendungen auf den Gebieten lokaler Nahfeldgrenzflächenphysik, Nanophysik und Nanotechnologie sowie Materialforschung im Nanometerbereich. Wiesendanger publizierte auf diesen Gebieten über 300 wissenschaftliche Arbeiten und hielt 250 (meist eingeladene) Vorträge. Er erhielt namhafte Auszeichnungen, den Gaede-Preis der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Vakuum (1992), den Max-Auwärter-Preis der Max-Auwärter-Stiftung (1992), den Karl-Heinz-Beckurts-Preis der gleichnamigen Stiftung (1999) sowie den Philip-Morris- Forschungspreis 2003 (gemeinsam mit seinem Mitarbeiter Dr. M. Bode). Seit 1998 leitet Wiesendanger ein BMBF-gefördertes Kompetenzzentrum "Nanoanalytik" bzw. "HanseNanoTec". Im Jahr 2000 wählte die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina Roland Wiesendanger zum Mitglied (Sektion Physik).
Kontaktadresse: Prof. Dr. Roland Wiesendanger, Universität Hamburg, Institut für Angewandte Physik, Jungiusstr. 11, D-20355 Hamburg,
wiesendanger(at)physnet.uni-hamburg.de, www.nanoscience.de