Öffentliche Güter und die Bestrafung von Trittbrettfahrern - zwischen Zwang und Freiwilligkeit
- Vorträge & Diskussionen
- Halle (Saale)
Karl Sigmund, Wien
- Startdatum
- Enddatum
- Ort Halle (Saale)
Monatssitzung der Leopoldina
Vortragsgebäude der Akademie
Emil-Abderhalden-Str. 36, 06108 Halle (Saale)
In zahlreichen Disziplinen stellt sich die Frage, wie sich Gesellschaften gegen die Ausbeutung durch Trittbrettfahrer schützen können. In der evolutionären Spieltheorie kann dies durch einfache mathematische Modelle untersucht werden, die in engem Einklang mit ökonomischen Experimenten stehen. Unter sehr allgemeinen Voraussetzungen kann Kooperation durch das Bestrafen der Ausbeuter stabilisiert werden - allerdings nur, wenn die gemeinsame Unternehmung auf Freiwilligkeit statt auf Zwang beruht.
Karl Sigmund: Studium der Mathematik an der Universität Wien, Promotion ebendort (1968), Habilitation ebendort 1972. Forschungsaufenthalte an der University of Manchester, Großbritannien (1969), am Institut des Hautes Etudes in Bures-sur-Yvette bei Paris, Frankreich (1970), und an der Hebrew University in Jerusalem, Israel (1971). Professor für mathematische Statistik an der Universität Göttingen (1973-1974), seit 1974 ordentlicher Professor für Mathematik an der Universität Wien und seit 1984 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institute for Applied Systems Analysis in Laxenburg. Mitglied u. a. der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (seit 1999), Präsident der Österreichischen Mathematischen Gesellschaft (1997-2001), Präsident der Abteilung für Naturwissenschaften und Technik beim österreichischen Wissenschaftsfonds FWF (2003-2005). Herausgeber der Monatshefte für Mathematik (1992-2002)
Forschungsschwerpunkte: Ergodentheorie, dynamische Systeme, Biomathematik, evolutionäre Spieltheorie
Seit 2003 ist Karl Sigmund Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (Sektion Mathematik).
Kontaktadresse: Prof. Dr. Karl Sigmund, Institut für Mathematik der Universität Wien, Nordbergstraße 11, 1090 Wien, Österreich
Vortragsgebäude der Akademie
Emil-Abderhalden-Str. 36, 06108 Halle (Saale)
In zahlreichen Disziplinen stellt sich die Frage, wie sich Gesellschaften gegen die Ausbeutung durch Trittbrettfahrer schützen können. In der evolutionären Spieltheorie kann dies durch einfache mathematische Modelle untersucht werden, die in engem Einklang mit ökonomischen Experimenten stehen. Unter sehr allgemeinen Voraussetzungen kann Kooperation durch das Bestrafen der Ausbeuter stabilisiert werden - allerdings nur, wenn die gemeinsame Unternehmung auf Freiwilligkeit statt auf Zwang beruht.
Karl Sigmund: Studium der Mathematik an der Universität Wien, Promotion ebendort (1968), Habilitation ebendort 1972. Forschungsaufenthalte an der University of Manchester, Großbritannien (1969), am Institut des Hautes Etudes in Bures-sur-Yvette bei Paris, Frankreich (1970), und an der Hebrew University in Jerusalem, Israel (1971). Professor für mathematische Statistik an der Universität Göttingen (1973-1974), seit 1974 ordentlicher Professor für Mathematik an der Universität Wien und seit 1984 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institute for Applied Systems Analysis in Laxenburg. Mitglied u. a. der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (seit 1999), Präsident der Österreichischen Mathematischen Gesellschaft (1997-2001), Präsident der Abteilung für Naturwissenschaften und Technik beim österreichischen Wissenschaftsfonds FWF (2003-2005). Herausgeber der Monatshefte für Mathematik (1992-2002)
Forschungsschwerpunkte: Ergodentheorie, dynamische Systeme, Biomathematik, evolutionäre Spieltheorie
Seit 2003 ist Karl Sigmund Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (Sektion Mathematik).
Kontaktadresse: Prof. Dr. Karl Sigmund, Institut für Mathematik der Universität Wien, Nordbergstraße 11, 1090 Wien, Österreich