Technologie und KI in der Medizin. Innovation entfesseln – Bürokratie entwirren: Der schmale Grat der Regulierung
- Symposien
- Halle (Saale)
- Datum
- Ort Halle (Saale)
Weitere Informationen
Wissenschaftliche Zielsetzung und Hintergrund
Das Ziel der Veranstaltung ist es, in einem breiten Kreis – Wissenschaftler, Ärzte, Ingenieure, Industrie, Patientenvertreter und Politik – über die Bedeutung der Technologie und der künstlichen Intelligenz (KI) in der Medizin zu diskutieren und gemeinsam Wege zu suchen, um die Weiterentwicklung dieser wichtigen Grundlage der Diagnostik und Behandlung in Deutschland zu fördern. Für die Bewältigung des demographischen Wandels, der steigenden Gesundheitskosten und des wachsenden Mangels an medizinischem Fachpersonal sind Innovationen dringend erforderlich, für die ein geeigneter und zukunftsweisender regulatorischer Rahmen benötigt wird.
Wissenschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung des Themas
Die Weiterentwicklung von neuen Hardware- und Software-Lösungen für Diagnose und Behandlung der Patienten hat in den letzten Jahrzehnten zu essenziellen Fortschritten in allen Bereichen der Medizin geführt. Frühdiagnosen, Präzision in der Behandlungsstrategie und Heilung oder Linderung zahlreicher Krankheiten wären heute ohne die Fortschritte der technologischen Medizin nicht vorstellbar. Die Entwicklung der KI hat Einzug in alle oder fast alle Bereiche der Medizin und Gesundheitsversorgung gehalten. Die Medizintechnologie ist in Deutschland gut aufgestellt, sowohl im Bereich der Industrie wie auch in der Forschung und Entwicklung. Um sie weiterzuentwickeln und um den beteiligten Firmen und Start-ups kompetitive Bedingungen zu garantieren, sind Förderprogramme und eine innovationsfreundliche Regulatorik unverzichtbar. Im Rahmen dieses Symposiums soll eine Standortbestimmung vorgenommen und Handlungsempfehlungen für die weitere Entwicklung formuliert werden, die im Sinne des Auftrags der Leopoldina in die Politikberatung einfließen sollen.
Weitere Informationen und Anmeldung
Das Symposium wird von der Leopoldina gefördert. Es richtet sich an eine fachlich interessierte Öffentlichkeit. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Zur Anmeldung (Website Uniklinik Freiburg)
Kontakt
Operativ
Elke Bührer
Universtitäsklinikum Freiburg - Unternehmenskommunikation
veranstaltung(at)uniklinik-freiburg.de
0761/27019210
Wissenschaftlich
Prof. Dr. Dr. h. c. Anca-Ligia Grosu, FACR Senatorin
Sektion 21 Radiologie, Klasse III
Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
Prof. Dr. Dr. h. c. Maximilian Reiser, FACR, FRCR
Stellvertretender Senator
Sektion 21 Radiologie, Klasse III
Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina