Unordnung und Chaos in Quantensystemen
- Vorträge & Diskussionen
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Prof. Dr. Hans A. Weidenmüller, Heidelberg
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Für den theoretischen Physiker sind Unordnung und Chaos in Quantensystemen nichts Ungewöhnliches. Solche Systeme kommen häufig vor und sind beispielsweise in der Festkörperphysik oder in der Atom-, Molekül- und Kernphysik besonders wichtig. Das Wasserstoffatom im starkem Magnetfeld ist ein bekanntes, experimentell und theoretisch intensiv untersuchtes Beispiel für diesen Sachverhalt. Hans Weidenmüller wird in seinem Vortrag erläutern, welche Strategien Physiker entwickelt haben, um Voraussagen über das physikalische Verhalten ungeordneter und chaotischer Quantensysteme zu machen, die dann mit experimentellen Daten verglichen werden können. Weidenmüller wird an Beispielen darlegen, dass eine von Wigner vor etwa 50 Jahre eingeführte Theorie der Zufallsmatrizen auch auf chaotische Quantensysteme anwendbar ist.
Dr. Hans A. Weidenmüller ist Physiker und seit 1963 Lehrstuhlinhaber für theoretische Physik in Heidelberg. Er ist Mitglied der Leopoldina und zahlreicher anderer Akademien, wissenschaftlicher Gesellschaften und akademischer Gremien. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, so die Max-Planck-Medaille (1982), eine Ehrendoktorwürde am Weizmann Institute of Science in Israel (1991) und den Humboldt/South Africa Award der Universität Johannisburg (1995). Er hat mit seinen Arbeiten fundamentale theoretische Aspekte bei der Kernspaltung und das Verhalten bei Kernreaktionen untersucht.
Dr. Hans A. Weidenmüller ist Physiker und seit 1963 Lehrstuhlinhaber für theoretische Physik in Heidelberg. Er ist Mitglied der Leopoldina und zahlreicher anderer Akademien, wissenschaftlicher Gesellschaften und akademischer Gremien. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, so die Max-Planck-Medaille (1982), eine Ehrendoktorwürde am Weizmann Institute of Science in Israel (1991) und den Humboldt/South Africa Award der Universität Johannisburg (1995). Er hat mit seinen Arbeiten fundamentale theoretische Aspekte bei der Kernspaltung und das Verhalten bei Kernreaktionen untersucht.