Vom Teilen und Verbinden: Anmerkungen zur Metathese
- Vorträge & Diskussionen
- Halle
Alois Fürstner, Mühlheim/Ruhr
- Startdatum
- Enddatum
- Ort Halle
Monatssitzung der Leopoldina
Vortragsgebäude der Akademie
Emil-Abderhalden-Str. 36, 06108 Halle (Saale)
Mit der Verleihung des Nobelpreises 2005 an die Professoren R. H. Grubbs, R. R. Schrock und Y. Chauvin für ihre Leistungen auf dem Gebiet der Olefinmetathese wurde die Bedeutung dieser chemischen Umsetzung einer breiteren Öffentlichkeit nahe gebracht. Dabei werden Alkene (Olefine) mit Hilfe eines Übergangsmetallkatalysators formal in ihre „Hälften“ zerteilt und diese anschließend statistisch neu zusammengesetzt. Im Vortrag wird die bemerkenswerte Entwicklung dieser chemischen Reaktion nachgezeichnet, die mit einer Zufallsentdeckung begann und einen langen „Dornröschenschlaf“ durchlief, bevor sie schließlich zu voller Blüte gelangte. Ausgewählte Beispiele aus dem Labor von Alois Fürstner illustrieren das Potential metathetischer Umsetzungen.
Alois Fürstner: Studium der Chemie an der Technischen Universität Graz (1980-1985), Promotion (1987). Postdoktorand an der Universität Genf (1990-1991). Habilitation in Organischer Chemie an der Technischen Universität Graz (1992). Arbeitsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, Mülheim/Ruhr (1993-1998). Seit 1998 Direktor am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim/Ruhr und apl. Professor für organische Chemie an der Universität Dortmund. Gastprofessuren an der Université Claude Bernard – Lyon I (1994) und an der Ecole Normale Supérieure, Paris (1999). Ausgewählte Ehrungen: 1999 Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft, 2000 Thieme-IUPAC Preis (International Union of Pure and Applied Chemistry) in Synthetic Organic Chemistry, 2002 Arthur C. Cope Scholar Award der American Chemical Society, 2004 Tetrahedron Chair, 2006 Otto-Bayer-Preis, 2006 Heinrich-Wieland Preis. Diverse Mitgliedschaften in Kommissionen und Herausgebertätigkeiten, u.a. Mitglieder des Editorial Board von „Topics in Organometallic Chemistry“ (seit 1997), des Board of Editors von „Organic Syntheses“ (seit 2001) und der Auswahlkommission der Alexander von Humboldt-Stiftung für das Feodor-Lynen-Programm (seit 2002).
Forschungsschwerpunkte: Synthetische organische Chemie, homogene Katalyse, metallorganische Chemie, Natur- und Wirkstoffsynthese
Seit 2002 ist Alois Fürstner Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (Teilsektion Organische Chemie).
Kontaktadresse: Prof. Dr. Alois Fürstner, Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 45470 Mülheim/Ruhr
Vortragsgebäude der Akademie
Emil-Abderhalden-Str. 36, 06108 Halle (Saale)
Mit der Verleihung des Nobelpreises 2005 an die Professoren R. H. Grubbs, R. R. Schrock und Y. Chauvin für ihre Leistungen auf dem Gebiet der Olefinmetathese wurde die Bedeutung dieser chemischen Umsetzung einer breiteren Öffentlichkeit nahe gebracht. Dabei werden Alkene (Olefine) mit Hilfe eines Übergangsmetallkatalysators formal in ihre „Hälften“ zerteilt und diese anschließend statistisch neu zusammengesetzt. Im Vortrag wird die bemerkenswerte Entwicklung dieser chemischen Reaktion nachgezeichnet, die mit einer Zufallsentdeckung begann und einen langen „Dornröschenschlaf“ durchlief, bevor sie schließlich zu voller Blüte gelangte. Ausgewählte Beispiele aus dem Labor von Alois Fürstner illustrieren das Potential metathetischer Umsetzungen.
Alois Fürstner: Studium der Chemie an der Technischen Universität Graz (1980-1985), Promotion (1987). Postdoktorand an der Universität Genf (1990-1991). Habilitation in Organischer Chemie an der Technischen Universität Graz (1992). Arbeitsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, Mülheim/Ruhr (1993-1998). Seit 1998 Direktor am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim/Ruhr und apl. Professor für organische Chemie an der Universität Dortmund. Gastprofessuren an der Université Claude Bernard – Lyon I (1994) und an der Ecole Normale Supérieure, Paris (1999). Ausgewählte Ehrungen: 1999 Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft, 2000 Thieme-IUPAC Preis (International Union of Pure and Applied Chemistry) in Synthetic Organic Chemistry, 2002 Arthur C. Cope Scholar Award der American Chemical Society, 2004 Tetrahedron Chair, 2006 Otto-Bayer-Preis, 2006 Heinrich-Wieland Preis. Diverse Mitgliedschaften in Kommissionen und Herausgebertätigkeiten, u.a. Mitglieder des Editorial Board von „Topics in Organometallic Chemistry“ (seit 1997), des Board of Editors von „Organic Syntheses“ (seit 2001) und der Auswahlkommission der Alexander von Humboldt-Stiftung für das Feodor-Lynen-Programm (seit 2002).
Forschungsschwerpunkte: Synthetische organische Chemie, homogene Katalyse, metallorganische Chemie, Natur- und Wirkstoffsynthese
Seit 2002 ist Alois Fürstner Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (Teilsektion Organische Chemie).
Kontaktadresse: Prof. Dr. Alois Fürstner, Max-Planck-Institut für Kohlenforschung, Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 45470 Mülheim/Ruhr