Wissenstransfer und Modernisierungsprozesse zwischen Europa und Ostasien

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  • Halle (Saale)
In den frühen 1860er Jahren setze in China ein Reformprozess ein, der im Wesentlichen im Transfer westlichen Wissens und westlicher Technik bestand. Das Symposium diskutiert diese sogenannte Phase der „Selbststärkungspolitik“ als Grundlage für „Chinas Weg in die Moderne“.
  • Startdatum
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  • Ort Halle (Saale)

Weitere Informationen

  • Wissenschaftshistorisches Seminar „10.000 Dinge – Technologie im China des 17. Jahrhunderts“
  • Vortrag „Was heißt Moderne? West-östliche Perspektiven auf ein Plastikwort“
  • Programm (pdf)

Der Transfer von Wissen ist eines der bedeutendsten Phänomene der globalen Vernetzung der Welt. Einen spezifischen Charakter erhält diese „Globalization of Knowledge“ (Jürgen Renn), wenn der Wissenstransfer in Gesellschaften erfolgt, die – wie in Ostasien – selbst hochorganisierte Wissenskulturen hervorgebracht haben.

In China setzte in den frühen 1860er Jahren ein tiefgreifender Reformprozess, die „Selbststärkungspolitik“, ein. Diese bestand im Transfer westlichen Wissens und westlicher Technik, vom Militär über die Mathematik bis hin zur Biologie. Doch erforderte das neue Wissen auch neue Expertise, die die traditionelle Ausbildung der Eliten Chinas unterlief.

Im Gesamtzusammenhang des chinesischen Modernisierungsprozesses ist die Phase zwischen 1861 und 1895 bislang nicht umfassend untersucht worden. Forschung zu dieser Periode ging meist von der Frage aus, warum die Selbststärkungspolitik gescheitert sei. Demgegenüber wird im Symposium die These diskutiert, dass in dieser Phase die Grundlagen für „Chinas Weg in die Moderne“ gelegt wurden.

Das Projekt wird finanziert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Confucius Institute Headquarters.

Das wissenschaftshistorische Seminar „10.000 Dinge – Technologie im China des 17. Jahrhunderts“ findet am Dienstag, 7. Oktober um 18 Uhr im Rahmen des Symposiums im neuen Hauptgebäude der Leopoldina, Jägerberg 1, 06108 Halle (Saale) statt.

Abbildung: Shiba Kōkan: China, Japan und der Westen

Kontakt

Prof. Dr. Rainer Godel
Projektleiter Studienzentrum
E-Mail: rainer.godel(at)leopoldina.org
Tel.: 0345 / 47 239 -115

Weitere Informationen

Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten. Bitte melden Sie sich für die Teilnahme an

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