Zur Pharmakologie sogenannter Lifestyle-Präparate: Sildenafil, Finasterid und Antiadiposita.
- Vorträge & Diskussionen
- Halle
Prof. Dr. Hasso Scholz, Hamburg
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- Ort Halle
Meist setzen die Probleme mit zunehmendem Alter ein: Der Haarwuchs auf Stirn und Hinterkopf lässt bei Männern nach, es treten vermehrt Erektionsstörungen auf, und bei Männern wie Frauen kann die Figur außer Form geraten. Gegen diese "Beschwernisse" gibt es seit einiger Zeit Abhilfe, denn Pharmakologen haben sogenannte "Lifestyle-Präparate" entwickelt. Gegen Erektionsstörungen hilft der Wirkstoff Sildenafil (Viagra ), genetisch verursachtem Haarausfall von Männern kann durch Finasterid (Propecia ) begegnet und Gewichtsreduktion durch Sibutramin (Reductil ) und Orlistat (Xenical ) erreicht werden. Hasso Scholz wird in seinem Beitrag die pharmakologische Wirkungsweise dieser Präparate erläutern, aber auch nicht verschweigen, welche möglichen Nebenwirkungen auftreten können bzw. bei welchen Vorerkrankungen die Einnahme lebensbedrohlich ist.
Hasso Scholz hat ein Doppelstudium (Pharmazie und Humanmedizin) absolviert, in beiden Fächern eine Approbation erlangt und sich danach der experimentellen Pharmakologie zugewandt. Nach der Habilitation in Mainz und einem Forschungsaufenthalt am Pharmakologischen Institut in Zürich leitete er die Abteilung Biochemische Pharmakologie an der Medizinischen Hochschule Hannover und ist seit 1982 C4-Professor für Allgemeine Pharmakologie am Universitätskrankenhaus Eppendorf der Universität Hamburg. 1987-1990 war er Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für experimentelle und klinische Pharmakologie und Toxikologie, 1991-1992 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Herz- und Kreislaufforschung. Seit 1999 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (Sektion Physiologie und Pharmakologie/Toxikologie).
Hasso Scholz hat ein Doppelstudium (Pharmazie und Humanmedizin) absolviert, in beiden Fächern eine Approbation erlangt und sich danach der experimentellen Pharmakologie zugewandt. Nach der Habilitation in Mainz und einem Forschungsaufenthalt am Pharmakologischen Institut in Zürich leitete er die Abteilung Biochemische Pharmakologie an der Medizinischen Hochschule Hannover und ist seit 1982 C4-Professor für Allgemeine Pharmakologie am Universitätskrankenhaus Eppendorf der Universität Hamburg. 1987-1990 war er Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für experimentelle und klinische Pharmakologie und Toxikologie, 1991-1992 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Herz- und Kreislaufforschung. Seit 1999 ist er Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina (Sektion Physiologie und Pharmakologie/Toxikologie).