Prof. Dr. Benedikt Pannen

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  • Fachbereich Chirurgie, Orthopädie und Anästhesiologie
  • Ort Düsseldorf, Deutschland
  • Wahljahr 2021

Forschung

Forschungsschwerpunkte: Anästhesiologie, Intensivmedizin, Organprotektion
Benedikt Pannen ist Humanmediziner, Anästhesiologe und Intensivmediziner. Sein wissenschaftliches Interesse gilt vor allem der Erforschung von Möglichkeiten der perioperativen Organprotektion. Er untersucht zu diesem Zweck die Regulation und Dysregulation von Organdurchblutung und -funktion, insbesondere während und nach ausgedehnten Operationen bzw. Verletzungen.
In Anbetracht der demografischen Entwicklung werden zunehmend Operationen auch bei Patientinnen und Patienten notwendig, die an gravierenden Vorerkankungen leiden. Insbesondere wenn davon das kardiovaskuläre, das pulmonale oder das renale System betroffen sind, kann dies die Fähigkeit erheblich einschränken, die negativen Folgen des (operativen) Traumas zu kompensieren. Das Ziel des Forschungsteams um Benedikt Pannen ist es deshalb, Indikatoren sowie Biomarker für ein erhöhtes perioperatives Risiko zu identifizieren und personalisierte Strategien zur Organprotektion für diese Patientinnen und Patienten in dieser Phase zu entwickeln.

  • seit 2013 Stellvertretender Ärztlicher Direktor, Vorstand, Universitätsklinikum Düsseldorf (UKD), Heinrich-Heine-Universität (HHU) Düsseldorf
  • seit 2007 W3-Professor und Direktor, Klinik für Anästhesiologie, UKD, HHU Düsseldorf
  • 2004-2007 C3-Professor für Anästhesiologie, Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Freiburg, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • 1999 Habilitation, Medizinische Fakultät, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • 1995-2004 Akademischer Rat/Oberrat, Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Freiburg, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • 1995-1999 Facharzt, Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Freiburg, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • 1993-1995 Postdoktorand, Department of Anesthesia and Critical Care Medicine, School of Medicine, The Johns Hopkins University, Baltimore, USA.
  • 1989-1993 Wissenschaftlicher Assistent, Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, Universitätsklinikum Freiburg, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
  • 1988-1989 Wissenschaftlicher Assistent, Pathologisch-Anatomisches Institut, Universitätsmedizin Mainz, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
  • 1988 Promotion, Institut für Anatomie und Zellbiologie, Philipps-Universität Marburg
  • 1981-1987 Studium der Humanmedizin, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen

  • seit 2023 Präsident, Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI)
  • 2022-2023 Vizepräsident, Engeres Präsidium, DGAI
  • seit 2021 Vorsitzender, Strukturkommission DAC/HAI, DGAI
  • 2017-2021 Schriftführer, Engeres Präsidium, DGAI
  • 2017-2020 Vorsitzender, Wissenschaftliche Programmkommission, Deutsche Anästhesiecongresse (DAC), DGAI
  • 2012-2016 Mitglied, Associate Editorial Board, British Journal of Anaesthesia
  • 2009-2013 Mitglied, Fakultätsrat, Medizinische Fakultät, HHU Düsseldorf
  • 2009-2012 Vorsitzender, Scientific Committee, European Society of Anaesthesiology (ESA)
  • 2009-2012 Mitglied, Guidelines Committee, Education and Training Platform, ESA
  • 2006-2010 Herausgeber, Praxishandbuch „Anästhesie"
  • 2005-2020 Mitglied, Editorial Board, Der Anaesthesist
  • 2005-2012 Mitglied, Research Committee, ESA

  • 2009-2014 Teilprojekt „Hepatobiliärer Transport und Lebererkrankungen“, Klinische Forschergruppe (KFO) 217, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • 2004-2006 Sachbeihilfe, Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS), Bad Homburg
  • 2002-2006 Projekt „Regulation der Hämoxygenase-1-Induktion durch volatile Anästhetika und Relevanz für die Integrität der Leber nach Ischämie und Reperfusion“ (PA 533/4-1), DFG
  • 1999-2002 Projekt „Die Induktion von Hämoxygenase-1 im Hepatozyten nach hämorrhagischem Schock: Regulationsmechanismen und Bedeutung für die hepatozytäre Genexpression“, DFG
  • 1996-1998 Projekt „Intrahepatische Perfusionsverteilungsstörungen und lokale Beeinträchtigung der Sauerstoffbilanz als pathogenetische Mechanismen der Leberdysfunktion im hämorrhagischen Schock“, DFG
  • 1993-1995 Forschungsstipendium, DFG

  • seit 2021 Mitglied, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • 2000-2004 Heisenberg-Stipendium , DFG
  • 2001 Clinical Scholar Research Award, European Academy of Anaesthesiology (seit 2020: European Society of Anaesthesiology and Intensive Care)
  • 1998 Forschungsstipendium Anästhesiologie, DGAI, EKFS, Bad Homburg

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