Prof. Dr. Claude Debru
- Fachbereich Wissenschafts- und Medizingeschichte
- Ort Paris, Frankreich
- Wahljahr 1998
Forschung
Forschungsschwerpunkte: Wissenschafts- und Medizingeschichte, Philosophie der Lebenswissenschaften, Geschichte der Molekularbiologie, Schlafforschung
Claude Debru ist ein französischer Philosoph. Er arbeitet auf dem Gebiet der Wissenschafts- und Medizingeschichte. Er hat zu Themen wie der Geschichte der Proteinchemie und Molekularbiologie sowie zur Geschichte des Schlafes und der Träumerischen Neurophysiologie geschrieben.
Claude Debru erforscht die Geschichte verschiedener Medizinrichtungen. Er hat zur Geschichte der Biochemie gearbeitet und dabei Beiträge zu den Mechanismen der Fotosynthese sowie photochemische und enzymologische Forschungen verglichen. Mit Professoren aus dem Gebiet der Leukämieforschung hat er Bücher über die Geschichte der Hämatologie veröffentlicht. Er beschreibt Struktur-Funktions-Beziehungen in Proteinen und zeigt, wie die Ableitung von Strukturen aus Funktionen schwierig bleibt.
Nach einem Aufenthalt im Labor für experimentelle Medizin in Lyon hat er sich mit der Physiologie und Psychophysiologie von Schlaf und Traum beschäftigt und die Entwicklung neurophysiologischer, neurochemischer und klinischer Schlafforschung beschrieben. Im Fokus standen theoretische Hypothesen über die Funktionen des paradoxen Schlafes.
Er hat über die Erkenntnistheorie des Möglichen und über die Geschichte und philosophischen Probleme der Biotechnologie geschrieben. Dabei untersucht er die Verbindung zwischen wissenschaftlichen und technologischen Innovationen und verdeutlicht über eine philosophische Reflexion den Fortschritt der Wissenschaften.
Claude Debru hat sich in nationalen und internationalen Gremien stark für die Aufwertung der Wissenschaftsgeschichte eingesetzt. Deshalb fand er es sinnvoll, das Dokumentationszentrum zur Wissenschaftsgeschichte und -philosophie (Centre documentaire de CAPHÉS) mit aufzubauen. Claude Debru überließ sowohl sein Arbeitsarchiv als auch eine umfangreiche Sammlung von Monographien zur Geschichte der Wissenschaft und Technik, zur Geschichte der Neurowissenschaften, zur Medizin sowie Zeitschriftenhefte dem Archiv.
Claude Debru ist ein französischer Philosoph. Er arbeitet auf dem Gebiet der Wissenschafts- und Medizingeschichte. Er hat zu Themen wie der Geschichte der Proteinchemie und Molekularbiologie sowie zur Geschichte des Schlafes und der Träumerischen Neurophysiologie geschrieben.
Claude Debru erforscht die Geschichte verschiedener Medizinrichtungen. Er hat zur Geschichte der Biochemie gearbeitet und dabei Beiträge zu den Mechanismen der Fotosynthese sowie photochemische und enzymologische Forschungen verglichen. Mit Professoren aus dem Gebiet der Leukämieforschung hat er Bücher über die Geschichte der Hämatologie veröffentlicht. Er beschreibt Struktur-Funktions-Beziehungen in Proteinen und zeigt, wie die Ableitung von Strukturen aus Funktionen schwierig bleibt.
Nach einem Aufenthalt im Labor für experimentelle Medizin in Lyon hat er sich mit der Physiologie und Psychophysiologie von Schlaf und Traum beschäftigt und die Entwicklung neurophysiologischer, neurochemischer und klinischer Schlafforschung beschrieben. Im Fokus standen theoretische Hypothesen über die Funktionen des paradoxen Schlafes.
Er hat über die Erkenntnistheorie des Möglichen und über die Geschichte und philosophischen Probleme der Biotechnologie geschrieben. Dabei untersucht er die Verbindung zwischen wissenschaftlichen und technologischen Innovationen und verdeutlicht über eine philosophische Reflexion den Fortschritt der Wissenschaften.
Claude Debru hat sich in nationalen und internationalen Gremien stark für die Aufwertung der Wissenschaftsgeschichte eingesetzt. Deshalb fand er es sinnvoll, das Dokumentationszentrum zur Wissenschaftsgeschichte und -philosophie (Centre documentaire de CAPHÉS) mit aufzubauen. Claude Debru überließ sowohl sein Arbeitsarchiv als auch eine umfangreiche Sammlung von Monographien zur Geschichte der Wissenschaft und Technik, zur Geschichte der Neurowissenschaften, zur Medizin sowie Zeitschriftenhefte dem Archiv.
Werdegang
- 2002-2012 Professor für Philosophie der Wissenschaften, École normale supérieure (ENS), Paris, Frankreich
- 1999-2002 Professor für Philosophie der Wissenschaften, Universität Denis Diderot Paris, Paris, Frankreich
- 1991-1999 Mis à disposition, Medizinische Fakultät, Universität Louis Pasteur, Straßburg Frankreich
- 1991-1999 Leiter, Europäisches Zentrum für Geschichte der Medizin, Medizinische Fakultät, Universität Louis Pasteur, Straßburg
- 1981-1989 Mis à disposition, Abteilung für Experimentelle Medizin, Medizinische Fakultät, Universität Lyon, Lyon, Frankreich
- 1986 Forschungsdirektor, Centre national de la recherche scientifique (CNRS), Frankreich
- 1982 Doktor der Literaturwissenschaften, Universität Jean Moulin Lyon 3, Lyon, Frankreich
- 1979-1980 Gastwissenschaftler, Department für Wissenschaftsgeschichte, Harvard University, Cambridge, USA
- 1977 Promotion in biophysikalischer Chemie, Universität Pierre et Marie Curie (UPMC), Paris, Frankreich
- 1974 Associate der Philosophie
- 1965-1970 Studium, ENS, Paris, Frankreich
Auszeichungen und Mitgliedschaften
- 2012 Gustav Neuenschwander Prize, European Society for the History of Science (ESHS)
- 2011 Mitglied, Académie des sciences, Frankreich
- 2009 Blaise-Pascal-Medaille, European Academy of Sciences
- 2003 Prix Binoux, Académie des sciences, Frankreich
- 1999 Chevalier de l’Ordre national du mérite, Frankreich
- seit 1998 Mitglied, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
- 1992 Prix Grammaticakis-Neuman, Académie des sciences, Frankreich
- Mitglied, Academia Europaea
- Korrespondierendes Mitglied, International Academy of the History of Sciences
- Chevalier des palmes académiques, Frankreich
- Chevalier de la Légion d’honneur, Frankreich
- Mitglied, European Society for the History of Science (ESHS)
- Mitglied, Société d’histoire et d’épistémologie des sciences de la vie, Bordeaux, Frankreich
- Mitglied, Société française d’histoire des sciences et des techniques (SFHST), Frankreich
- Gründungsmitglied, Europäische Gesellschaft für Geschichte der Medizin und Gesundheit