Prof. Dr. Franz Huber (✝︎)
- Fachbereich Organismische und Evolutionäre Biologie
- Ort Starnberg, Deutschland
- Wahljahr 1974
Forschung
Verhaltens- und Nervensystemforschung bei Insekten: Neurale Grundlagen der akustischen Kommunikation bei Grillen, Heuschrecken und Zikaden.
Erste Auslösung komplexen Verhaltens durch lokale elektrische Reizung des Gehirns — Neurobiologie komplexer motorischer Muster — Hörbahn: Neurale Grundlagen der Frequenz- und Musteranalyse — Plastizität bei der Wahrnehmung und der Motorik — Hormonale Kontrolle des Fortpflanzungsverhaltens
Erste Auslösung komplexen Verhaltens durch lokale elektrische Reizung des Gehirns — Neurobiologie komplexer motorischer Muster — Hörbahn: Neurale Grundlagen der Frequenz- und Musteranalyse — Plastizität bei der Wahrnehmung und der Motorik — Hormonale Kontrolle des Fortpflanzungsverhaltens
Werdegang
- seit 1993 Emeritiertes Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft
- 1973-1993 Direktor am Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie in Seewiesen
- 1963-1973 ordentlicher Professor für Zoologie und Tierphysiologie an der Universität zu Köln
- 1960 Habilitation an der Universität Tübingen
- 1953 Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität München
- 1951-1953 Angehöriger der Studienstiftung des Deutschen Volkes
- 1947-1953 Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität München
Funktionen
- 1993-1994 Präsident der Deutschen Zoologischen Gesellschaft
- 1985-1993 Beauftragter der Biologisch-Medizinischen Sektion der MPG für die Vergabe der Otto Hahn-Medaille
- 1982-1987 Vertreter der MPG am Goethe-Institut zur Förderung der Deutschen Sprache und Kultur im Ausland
- 1981-1993 Mitglied der MPG im Kuratorium der Studienstiftung des Deutschen Volkes
- 1975-1993 Gutachter der DFG für die SFBs Bochum, Konstanz, Regensburg, Tübingen, Frankfurt und Berlin
Projekte
- 1975-1985 Mitorganisator des Schwerpunkt-Programms „Neurale Mechanismen des Verhaltens“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft
- 1970-1974 auswärtiger Forschungsdirektor am International Centre of Insect Physiology and Ecology, Nairobi, Kenia
Auszeichungen und Mitgliedschaften
- 2014 Fellow der International Society for Neuroethology
- 2003 Ehrenmitgliedschaft der Deutschen Zoologischen Gesellschaft
- 1993 Ehrendoktorat der Biologischen Fakultät der Universität Zürich, Schweiz
- 1992 Ehrendoktorat der Biologischen Fakultät der Universität Odense, Dänemark
- 1991 Ehrendoktorat der Paul Sabatier-Universität Toulouse, Frankreich
- 1989 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
- 1988 Ehrendoktorat der Math.-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln
- 1986 Mitglied der American Philosophical Society, Philadelphia
- 1983 Mitglied der American Academy of Arts and Sciences, Boston
- 1983 erster ausländischer Träger der Napoleon Cybulski-Medaille der Polnischen Physiologischen Gesellschaft
- 1980 erster Träger der Karl von Frisch-Medaille der Deutschen Zool. Gesellschaft
- 1978 Honorarprofessor an der Ludwig-Maximilians-Universität München
- 1974 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, seit 2008 Nationale Akademie der Wissenschaften
- 1970 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften