Prof. Dr. Helmut Remschmidt

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  • Fachbereich Neurowissenschaften
  • Ort Marburg, Deutschland
  • Wahljahr 1991

Forschung

Die wichtigsten Forschungsgebiete von Helmut Remschmidt sind Entwicklungspsychopathologie, Forensische Kinder- und Jugendpsychiatrie, Schizophrenieforschung, genetische und Therapieevaluationsforschung. Auf diesen Gebieten hat er zahlreiche international beachtete Publikationen verfasst und neue Konzepte zur Behandlung kinder- und jugendpsychiatrischer Störungen entwickelt.

Helmut Remschmidt 's main research areas are: developmental psychopathology, forensic child and adolescent psychiatry, schizophrenia research, research in genetics and therapy evaluation. In these fields he published a great number of internationally recognized articles and books and developed new concepts for the treatment of child and adolescent psychiatric disorders.

  • seit 2006 Professor emeritus an der Philipps-Universität Marburg
  • 1985 Ablehnung eines Rufes auf den Lehrstuhl für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Universität Zürich, Schweiz
  • seit 1980 Ordentlicher Professor für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Philipps-Universität Marburg und Direktor der gleichnamigen Klinik; Forschungs- und Gastaufenthalte an zahlreichen Universitäten in Europa, Israel, USA, Japan, China, Brasilien, Korea und Australien
  • 1975-1980 Ordentlicher Professor für Psychiatrie und Neurologie des Kindes- und Jugendalters an der Freien Universität Berlin, Gründungsprofessor der gleichnamigen Abteilung
  • 1975 Ablehnung eines gleichwertigen Angebotes an die Universität Heidelberg, Fakultät Mannheim
  • 1971 Habilitation an der Philipps-Universität Marburg
  • 1968 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Tübingen
  • 1964 Promotion zum Dr. med. an der Universität Erlangen
  • 1964-1966 Stipendiat der Volkswagenstiftung
  • 1958-1965 Studium der Medizin, Psychologie und Philosophie an den Universitäten Erlangen, Wien und Tübingen

  • 2004-2007 Mitglied des Neurobiologschen Fachkollegiums der DFG
  • 2000-2008 Mitglied des Aufsichtsrats des Universitätsklinikums Würzburg
  • 2000-2005 Wissenschaftlicher Direktor des WPA Global Program on Child Mental Health in Kooperation mit der IACAPAP und der WHO
  • 1998-2004 Präsident der International Association for Child- and Adolescent Psychiatry and Allied Professions (IACAPAP )
  • 1995-1999 Präsident der European Society for Child- and Adolescent Psychiatry (ESCAP)
  • 1995-1997 Dekan des Fachbereichs Humanmedizin der Philipps-Universität Marburg
  • 1989-2006 Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Bundesverbandes Autismus Deutschland
  • 1989-1999 Vorsitzender der Section of Child- and Adolescent Psychiatry der World Psychiatric Association (WPA)
  • 1989-1994 Mitglied der Kommission des Wissenschaftsrates zur „Reform des Medizinstudiums“
  • 1987-1990 Mitglied der unabhängigen Regierungskommission zur Verhinderung und Bekämpfung von Gewalt und Vorsitzender der Unterkommission Psychiatrie
  • 1985-1993 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Kriminologischen Instituts Niedersachsen (KFN) in Hannover
  • 1984-2012 Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Bundesärztekammer, Vorstandsmitglied
  • 1984-1988 Fachgutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft
  • 1983-2000 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim
  • 1982-1996 Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Nervenheilkunde der Philipps Unversität Marburg
  • 1982-1985 Mitglied in den Unterkommissionen des Wissenschaftsrates „Klinische Forschung“
  • 1982-1983 Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • 1980-1988 Mitglied der Beraterkommission der Bundesregierung zum Modellprogramm Psychiatrie
  • 1980-1981 Vorsitzender der Deutschen Sektion der Internationalen Liga gegen Epilepsie
  • 1976-1983 Mitglied des Expert-Committee for Child Mental Health and Psychosocial Development of the WHO
  • 1976-1980 Geschäftsführender Direktor der Psychiatrischen und Neurologischen Klinik und Poliklinik der Freien Universität in Berlin
  • 1975-1980 Landesarzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie in West-Berlin

  • 2000-2005 WPA Global Program on Child Mental Health in Kooperation mit der International Association of Child and Adolescent Psychiatry and Allied Professions (IACAPAP) und der WHO, wissenschaftlicher Direktor dieses weltweiten Programmes mit vergleichenden Studien in Alexandria, Nijni Novgorod und Porto Allegre
  • 1996-2006 Klinische Forschergruppe der Deutschen Forschungsgemeinschaft „Genetische Mechanismen der Gewichtsregulation unter besonderer Berücksichtigung von Essstörungen und Adipositas“, später „Genetische Mechanismen bei kinder- und jugendpsychiatrischen Erkrankungen“ (Antragsteller und Koordinator)
  • 1980-1985 Modellprogramm Psychiatrie der Bundesregierung , gefördert von verschiedenen Bundesministerien. Projektkoordinator für die einzige kinder- und jugendpsychiatrische Region „Marburg und umliegende Landkreise“
  • seit 1972 Durchführung und Koordination zahlreicher Drittmittelprojekte, gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, durch das Bundesministerium für Forschung und Technologie, das Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit, die Volkswagenstiftung und andere Stiftungen sowie durch Industriemittel
  • 1972-1980 Sonderforschungsbereich 122 Adaptation und Rehabilitation der Deutschen Forschungsgemeinschaft, stellvertretender Sprecher des SFB und Leiter des Langzeitprojektes über Schädel-Hirn-Traumata im Kindes- und Jugendalter (veröffentlicht in zahlreichen Artikeln und in einer Monographie)
  • 1972-1980 Projekte im Schwerpunktprogramm der DFG „Empirische Kriminologie einschließlich Kriminalsoziologie“ - Kinderdelinquenz (Projektleiter), Katamnese kindlicher und jugendlicher Tötungsdelinquenz (Projektleiter) Veröffentlichungen in zahlreichen Artikeln und Monographien

  • 2012 Euricius Cordus Medaille des Fachbereichs Humanmedizin der Philipps-Universität Marburg
  • 2006 Deutscher Quality of Life-Preis
  • 2004 Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande
  • 2003 Ehrenmitglied der Romanian Association of Child and Adolescent Psychiatry
  • 2002 Ehrenmitglied der American Academy of Child and Adolescent Psychiatry und der Eastern Mediterranean Association of Child and Adolescent Psychiatry
  • 2000 Ehrenpräsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie
  • 2000 Fellow des Royal College of Psychiatrists, London, UK
  • 1999 Max-Planck-Preis für internationale Kooperation
  • 1998 Ehrenpräsident der Spanish Society of Child and Adolescent Psychiatry
  • 1998 Niilo-Hallman Medaille der Finnish Foundation for Pediatric Research
  • 1996 Ernst von Bergmann-Plakette der Deutschen Ärzteschaft
  • 1994 Christina Barz-Preis des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft
  • 1993-1996 Special Professor of Psychiatry an der University of Birmingham, UK
  • 1992 International Scholar der American Psychiatric Association
  • 1991 Mitglied der Deutschen Nationalen Akademie der Naturforscher Leopoldina
  • 1990 Hermann Simon-Preis für hervorragende Arbeiten auf dem Gebiet der Sozialpsychiatrie

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