Prof. Dr. Herbert Jäckle

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  • Fachbereich Genetik/Molekularbiologie und Zellbiologie
  • Ort Göttingen, Deutschland
  • Wahljahr 1998

Forschung

Forschungsschwerpunkte: Molekulare Entwicklungsbiologie
Herbert Jäckle ist Entwicklungsbiologe und beschäftigt sich in seiner Forschung mit molekularen Mechanismen. Er erforscht an dem Modellmechanismus der Fruchtfliege (Drosophila melanogaster) die molekularen Mechanismen ihrer Entwicklung und ihrer Energiehomöostase.
Gemeinsam mit seiner Forschungsgruppe erforscht Herbert Jäckle am Beispiel der Fruchtfliege, welche molekularen Vorgänge und Gene sowohl die Organbildung als auch die Energiehomöostase kontrollieren. Er nutzt dafür unter anderem Methoden der Molekularbiologie, Genetik, Biochemie und Bildgebung. Auf dem Gebiet der Zellbiologie erforscht er unter anderen post-translationale Modifikationen des Transkriptionsfaktors Krüppel sowie deren zelluläre Kontrolle und Funktionen in der frühen Entwicklung.
Im Bereich der Physiologie und der Molekulargenetik widmet er sich der Isolation funktioneller Komponenten, die die Energiehomöostase steuern und deren Dysfunktion beim Menschen Adipositas verursachen. Ziel ist, mit einem umfassenden Metabolomik-Ansatz in Kombination mit Expressionsprofilen während des Hungerns wichtige Stoffwechselwege zu identifizieren, eine molekulare Signatur des Hungerns zu liefern und kleine Metaboliten, die mit Fettleibigkeit und Langlebigkeit assoziiert sind, zu identifizieren und zu charakterisieren. Daraus könnten sich Hinweise für die Entwicklung von Therapien für Krankheiten ergeben, die auf Gendefekten basieren.

  • seit 2017 Emeritus-Direktor, Emeritusgruppe „Molekulare Entwicklungsbiologie“, Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften, Göttingen
  • seit 1993 Honorarprofessor, Georg-August-Universität Göttingen
  • seit 1991 Direktor und Wissenschaftliches Mitglied, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen (seit 2022: Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften)
  • 2015-2016 Geschäftsführender Direktor, Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen
  • 1988 Professor und Ordinarius, Ludwig-Maximilians-Universität (LMU), München
  • 1984 Habilitation, Universität Tübingen
  • 1980 Nachwuchsgruppenleiter, Max-Planck-Institut für Virusforschung, Tübingen
  • 1978-1980 Postdoktorand, University of Texas at Austin, Austin, USA
  • 1977 Promotion, Biologische Fakultät, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

  • 2002-2014 Vizepräsident, Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, München

  • 2000-2006 Antragsteller, Teilprojekt „Genetics of selenoprotein synthesis in Drosophila melanogaster“, Schwerpunktprogramme (SPP) 1087, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • 1996-2005 Beteiligter Wissenschaftler, Graduiertenkolleg (GRK) 242 „Molekulare Genetik der Entwicklung“, DFG
  • 1994-2002 Leiter, Teilprojekt „Ral-abhängige Morphogenese während der Drosophila-Frühentwicklung“, Sonderforschungsbereich (SFB) 271, DFG

  • 2022 Ehrendoktorwürde, Universität Heidelberg
  • 2021 Auswärtiges Mitglied, Chinese Academy of Sciences (CAS), China
  • 2021 Auswärtiges Mitglied, American Academy of Arts and Sciences, USA
  • 2019 Klaus Sander Preis, Gesellschaft für Entwicklungsbiologie, Köln
  • 2016 Ehrendoktorwürde, Universität Konstanz
  • 2015 Ehrendoktorwürde, Universität Basel, Basel, Schweiz
  • 2014 Staatspreis, China
  • 2014 Dr. Luis Federico Leloir Prize for International Cooperation in Science, Technology and Innovation, Argentina Ministry of Science, Technology and Productive Innovation, Argentinien
  • 2013 Preis für internationale wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit, CAS, China
  • 2010 Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
  • 2007 Ehrendoktorwürde, Weizmann Institut of Science, Rehovot, Israel
  • seit 2000 Mitglied, Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
  • 1999 Deutscher Zukunftspreis, Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation, Deutschland
  • 1999 Mendel-Medaille, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • 1999 Louis-Jeantet-Preis für Medizin, Louis-Jeantet-Stiftung, Genf, Schweiz
  • seit 1998 Mitglied, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • 1992 Karl-Ritter-von-Frisch-Medaille, Deutsche Zoologische Gesellschaft
  • 1992 Otto-Bayer-Preis für Chemie und Biochemie, Bayer Cares Foundation und Bayer Science and Education Foundation, Leverkusen
  • seit 1990 Mitglied, Academia Europea
  • 1990 Feldberg Prize, Feldberg Foundation for Anglo-German scientific exchange, London, UK
  • 1986 Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis, DFG
  • 1985 Mitglied, European Molecular Biology Organization (EMBO)
  • 1985 Forschungspreis, Deutsche Gesellschaft für Zellbiologie

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