Prof. Dr. Jürgen Kirschner
- Fachbereich Physik
- Ort Halle (Saale), Deutschland
- Wahljahr 2002
Forschung
Forschungsschwerpunkte: Experimentalphysik, Magnetismus, Nanostrukturen
Jürgen Kirschner ist ein deutscher Physiker. Er arbeitet auf dem Gebiet der Experimentalphysik. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Erforschung von Magnetismus und Nanomaterialien.
Kirschner beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Magnetismus in dünnen Schichten sowie mit Nanostrukturen. So könnte die Elektronik der Zukunft mit Licht statt Strom arbeiten. Bislang fehlen dazu aber optimale Lichtquellen und Lichtleiter. Solche Materialien zu entwickeln ist eine der Herausforderungen, denen sich Kirschner und sein Team am Institut für Mikrostrukturphysik stellen.
Kirschner untersuchte, wie die Mikro- oder Nanostruktur unter anderem von metallischen Verbindungen deren physikalische Eigenschaften beeinflusst, zum Beispiel ihr Verhalten als Lichtleiter oder ihre magnetischen Charakteristika. Dabei untersucht Kirschner besonders Materialien in niedrigen Dimensionen, also etwa in einer zweidimensionalen dünnen Schicht, in einem quasi eindimensionalen Nanodraht oder einem winzigen Atomhäufchen. Dieses wird unter Physikern Quanten-Punkt genannt und ähnelt in mancher Hinsicht einem einzelnen Atom.
Jürgen Kirschner ist ein deutscher Physiker. Er arbeitet auf dem Gebiet der Experimentalphysik. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Erforschung von Magnetismus und Nanomaterialien.
Kirschner beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Magnetismus in dünnen Schichten sowie mit Nanostrukturen. So könnte die Elektronik der Zukunft mit Licht statt Strom arbeiten. Bislang fehlen dazu aber optimale Lichtquellen und Lichtleiter. Solche Materialien zu entwickeln ist eine der Herausforderungen, denen sich Kirschner und sein Team am Institut für Mikrostrukturphysik stellen.
Kirschner untersuchte, wie die Mikro- oder Nanostruktur unter anderem von metallischen Verbindungen deren physikalische Eigenschaften beeinflusst, zum Beispiel ihr Verhalten als Lichtleiter oder ihre magnetischen Charakteristika. Dabei untersucht Kirschner besonders Materialien in niedrigen Dimensionen, also etwa in einer zweidimensionalen dünnen Schicht, in einem quasi eindimensionalen Nanodraht oder einem winzigen Atomhäufchen. Dieses wird unter Physikern Quanten-Punkt genannt und ähnelt in mancher Hinsicht einem einzelnen Atom.
Werdegang
- 1993-2015 Professor, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- 1992-2015 Direktor am Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik, Halle (Saale)
- 1988-1991 Professor für Experimentalphysik, Freie Universität Berlin
- 1982 Habilitation, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen
- 1974 Promotion, Technische Universität München
- 1966-1972 Studium der Physik, Technische Universität München
Projekte
- 2008 DFG-Projekt „Abbildung kurzreichweitiger Korrelationen an oxidischen Ober-und Grenzflächen (B07)“, Teilprojekt zu „SFB 762: Funktionalität oxidischer Grenzflächen“
- 2008-2015 DFG-Projekt „Wachstum, Struktur und magnetische Eigenschaften ultradünner Übergangsmetalloxide auf Metallen (A05)“, Teilprojekt zu „SFB 762: Funktionalität oxidischer Grenzflächen“
- 1993-1995 DFG-Projekt „Struktur und elektronische Eigenschaften dünner magnetischer Schichten (YE 1)“, Teilprojekt zu „SFB 290: Metallische dünne Filme: Struktur, Magnetismus und elektronische Eigenschaften“
Auszeichungen und Mitgliedschaften
- seit 2002 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina