Prof. Dr. Karl Decker (✝︎)

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  • Fachbereich Biochemie und Biophysik
  • Ort Ingelheim, Deutschland
  • Wahljahr 1976

Forschung

Karl Deckers Forschungsschwerpunkte waren der Abbau des Nikotins durch Bakterien, der Energiestoffwechsel eines anaeroben Bakteriums und vor allem Untersuchungen von Entzündungsprozessen in der Leber. Nach der Entwicklung des Tiermodells “Galaktosamin-Hepatitis” galten die Arbeiten seines Instituts vor allem der Rolle der Nichtparenchymzellen der Leber und der von diesen Zellen gebildeten Signalstoffe beim Entzündungsprozess. 

Karl Decker's major research topics were the pathway of nicotine degradation in bacteria, the energy metabolism of an anaerobic bacterium and, mainly, investigations of inflammatory processes in the liver. Following the establishment of the animal model “galactosamine hepatitis” the studies of his laboratory focussed on the role of non-parenchymal liver cells and the signal molecules produced by them in the development of liver inflammation.

  • seit 1993 Professor Emeritus
  • 1968 Ord. Professor, Med. Fakultät, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg i.Br.
  • 1968 Direktor am Biochemischen Institut der Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg
  • 1961 Habilitation an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 1955 Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 1946-1950 Chemiestudium  an der Ludwig-Maximilians-Universität München

  • 1994-1998 Direktor des Instituts für Interdisziplinäre Forschung der Görres-Gesellschaft
  • 1990-1996 Senator der Deutschen Akademie der Naturforscher LEOPOLDINA
  • 1986-1996 Vorsitzender (1986) und Mitglied des Executive Committee of the Federation of European Biochemical Societies
  • 1986-1994 Wissenschaftlicher Beirat, Max-PIanck-Institut für Biochemie Martinsried
  • 1982-1995 Mitglied des Vorstand der Dr. Mildred-Scheel-Stiftung für Krebsforschung
  • 1977-1979 Präsident des Gesellschaft für Biologische Chemie
  • 1976-1982 Mitglied des Senats und des Hauptausschusses der Deutschen Forschungsgemeinschaft

  • 1976-1996 Projektleiter und stellv. Sprecher des Sonderforschungsbereichs der DFG „Klinische und experimentelle Hepatologie“
  • 1969-1979 Projektleiter im Sonderforschungsbereich der DFG  „Molekulare Grundlagen der Entwicklung“

  • 2009 Cothenius-Medaille der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
  • 2005 Heinrich-Wieland-Medaille in Gold
  • 1996 Diplôme d´honneur, Federation of European Biochemical Societies
  • 1995 Lucie-Bolte-Preis, German Association for the Study of the Liver
  • 1991 Ehrenmitglied der Vitamin Society of Japan
  • 1985 Ehrenmitglied der American Society of Biological Chemists
  • 1976 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina

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