Prof. Dr. Rolf Ulrich
- Fachbereich Psychologie und Kognitionswissenschaften
- Ort Tübingen, Deutschland
- Wahljahr 2006
Forschung
Forschungsschwerpunkte: Psychologie, Kognition, Mathematische und statistische Modellierung
Rolf Ulrich ist ein deutscher Psychologe. Die zentralen Themen seiner Forschungsarbeiten sind das Zusammenspiel von sprachlichen und nicht-sprachlichen kognitiven Prozessen, Zeitkognition, Psychophysik und die mathematische Modellierung von sensomotorischen und kognitiven Prozessen.
Zudem entwickelt er statistische und mathematische Methoden für diverse Anwendungsbereiche der empirischen Forschung (z.B. Methoden zur Bestimmung der Dopingprävalenz bei Hochleistungssportlern).
Rolf Ulrich ist ein deutscher Psychologe. Die zentralen Themen seiner Forschungsarbeiten sind das Zusammenspiel von sprachlichen und nicht-sprachlichen kognitiven Prozessen, Zeitkognition, Psychophysik und die mathematische Modellierung von sensomotorischen und kognitiven Prozessen.
Zudem entwickelt er statistische und mathematische Methoden für diverse Anwendungsbereiche der empirischen Forschung (z.B. Methoden zur Bestimmung der Dopingprävalenz bei Hochleistungssportlern).
Werdegang
- seit 1999 C4-Professor für Allgemeine Psychologie und Methodenlehre, Universität Tübingen
- 1995-1999 C4-Professorfür Allgemeine Psychologie, Universität Wuppertal
- 1991-1993 C3-Professor für Kognitionspsychologie, Universität Konstanz
- 1990-1991 Gastdozent, Center for Human Information Processing, University of California, San Diego, USA
- 1989 Habilitation an der Universität Tübingen
- 1983 Promotion an der Universität Tübingen
- 1974-1978 Studium der Psychologie und Statistik, Universität Konstanz
Projekte
- seit 2009 DFG-Projekt „Inkrementalität und Globalität der semantischen Verarbeitung“
- seit 2009 DFG-Projekt „Sprachverarbeitung und Zeitkognition: Kognitive Fundierung des Zeit- und Situationsbezuges sprachlicher Ausdrücke“
- 2002-2005 Graduiertenkolleg „Kognitive Neurobiologie“
- seit 2009 Stellv. Sprecher des DFG-Sonderforschungsbereichs 833
- seit 2017 Mitglied des DFG-Graduiertenkollegs „Statistical Modeling in Psychology, SMiP“
Auszeichungen und Mitgliedschaften
- seit 2013 Ehrenmitglied (Fellow) der Psychonomic Society
- seit 2011 Ehrenmitglied (Fellow) der American Association of Psychological Science
- 2008-2016 Mitglied des DFG-Kollegs 110, Psychology
- seit 2006 Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina
- 2004 Wissenschaftspreis der Wilhelm Wundt-Gesellschaft
- 1989-1991 Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)