Prof. Dr. Theodor Hiepe (✝︎)

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  • Fachbereich Veterinärmedizin
  • Ort Berlin, Deutschland
  • Wahljahr 1980

Forschung

Hauptarbeitsgebiete: Wesen des Parasitismus, Strategie der Parasitenbekämpfung; Parasitäre, Zoonosen; vgl. Infektionsmedizin; Immunparasitologie; Schafkrankheiten; Antiparasitika-Forschung; Desinfektionsmittel-Prüfung.
Hiepes Arbeitsergebnisse fanden Niederschlag in über 320 wiss. Arbeiten, Herausgabe des 4bändigen Lehrbuches der Parasitologie, der Schafkrankheiten (4 Aufl.), Allgemeine Parasitologie; mehr als 80 Buchbeiträge. Inauguration von 229 abgeschlossenen Dissertationen; 12 Habilitationen. Mitherausgeber der Berl.Münch.Tierärztl.Wschr., Redakt. d. Zeitschriften Angew. Parasitologie/, Helminthologia, Mh.Vet.med., medicamentum.

  • seit 2001 Gastwissenschaftler  (Senior-Scientist) am Lehrstuhl für Molekulare Parasitologie Humboldt-Universität zu Berlin
  • 1995-2000 Gastprofessor (Allgemeine und Angewandte Parasitologie) am Lehrstuhl für Molekulare Parasitologie Math.-Naturwiss. Fakultät I, Humboldt-Universität zu Berlin
  • 1995 Emeritierung als Univ.-Prof. (C4) an der Freien Universität Berlin
  • 1993-1995 C4-Professor für Parasitologie / Fachbereich Vet.med. Freie Universität Berlin
  • 1990 Fachtierarzt für Schafkrankheiten und Fachparasitologe der Dtsch. Parasitolog. Ges.
  • 1968 Verleihung Dr.sc. , Humboldt-Universität zu Berlin
  • 1961-1993 Professor (1961 mit Lehrauftrag, ab 1962 mit vollem Lehrauftrag; ab 1964 mit Lehrstuhl Ordinarius) für Parasitologie und Institutsdirektor an der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 1960 Berufung zum Professor auf den Lehrstuhl für Parasitologie und Vet. med. Zoologie der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des gleichnamigen Instituts
  • 1958-1960 Cheftierarzt am Zoologischen Garten Leipzig (nebenamtlich)
  • 1958-1960 Dozent für Innere Krankheiten der Tiere, Pathophysiologie und Gerichtliche Tiermedizin an der Universität Leipzig
  • 1958 Habilitation für Klinische Tiermedizin, Pathophysiologie und Gerichtliche Tiermedizin an der Universität Leipzig
  • 1953-1960 Wissenschaftlicher Assistent (ab 1955 Oberassistent) an der Medizinischen Tierklinik der Universität Leipzig; Aufbau sowie Leitung des Schafherdengesundheitsdienstes im Land Sachsen (1955 -1960)
  • 1953 Promotion zum Dr. med. vet. an der Universität Leipzig. Prädikal: Magna cum laude I
  • 1948-1953 Studium der Veterinärmedizin an der Universität Leipzig

  • 1991-1992 Vorsitzender des Deutschen Veterinärmedizinischen Fakultätentages
  • 1990-1993 Dekan der Vet.med. Fakultät und Mitglied des Senats der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 1989 Ausrichtung des 13. WAAVP-Kongress  in Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin
  • 1987-1993 1. Vizepräsident der Weltvereinigung der Veterinärparasitologen (WAAVP)
  • 1986-1990 Urania – Vorsitzender der Sektion Vet.med.
  • 1969-1981 Leiter des Zentralen Gutachterausschusses für Arzneimittelverkehr, Sekt.  Vet.med. der DDR
  • 1965-1990 Präsident der Parasitol. Ges. der DDR

  • 1971-1990 Forschungsgruppeleiter Infektionskrankheiten Vet.med. der Sektion Tierproduktion und Vet.med der Humboldt-Universität zu Berlin
  • 1970-1991 Einrichtung eines Forschungslabors für Ektoparasitenbekämpfung in der Mongolischen Volksrepublik
  • 1965-1969 Schiffstierarzt. Berat. Tierarzt für Schafkrankheiten des ägyptischen Landwirtschaftsministers (nebenamtlich)

  • 2016 Ehrenbrief der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt
  • 2012 Ehrenmitglied - Deutsche Gesellschaft für Parasitologie (DGP)
  • 2001 Ehrenmitglied - Weltvereinigung der Veterinärparasitologen (WAAVP)
  • 2001 Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
  • 2001 Ehrendoktorwürde, Universität Leipzig
  • 2001 Verdienstmedaille, Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina
  • 2000 Rudolf Leuckart-Medaille – Dtsch. Ges. f. Parasitologie.
  • 1999 Benennung einer Parasitenart „Madathamugadia hiepei“
  • 1997 Honorary Membership – World Association for the Advancement of Veterinary Parasitology (WAAVP)
  • 1992 Ordentliches Mitglied, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Gründungsmitglied
  • 1992 Ehrenmitglied All-Russ. Society of Helminthology
  • 1991 Auswärtiges Mitglied der Akademie für gemeinnützige Wissenschaften zu Erfurt, ab 2011 ordentliches Mitglied
  • 1990 Hufeland-Medaille in Gold, Ministerium f. Gesundheitswesen der DDR
  • 1989 Karl Asmund Rudolphi-Medaille, Parasit. Ges. DDR
  • 1984 Ehrendoktorwürde, Universität Wien
  • 1983 Korrespondierendes, 1988 Ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR
  • 1983 K. J. Skrjabin-Medaille. Akademie d. Wiss. USSR
  • 1980 Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina; von 1986 - 2002 Senator und Obmann der Sektion Vet.med.
  • 1967 Benennung einer Parasitenart „Eimeria hiepei“

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