Prof. Dr. Wolfgang Spohn
- Fachbereich Wissenschaftsphilosophie
- Ort Konstanz, Deutschland
- Wahljahr 2002
Forschung
Forschungsschwerpunkte: Logik, Erkenntnistheorie und Theorie der exakten Wissenschaften
Wolfgang Spohn ist analytischer Philosoph. Zu seinen Schwerpunkten gehören Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, insbesondere Induktion und Kausalität; Ontologie und Metaphysik; Sprachphilosophie; Logik; Handlungs-, Entscheidungs- und Spieltheorie; Sozialwahltheorie und die Theorie der praktischen Vernunft im Allgemeinen.
Wolfgang Spohn ist analytischer Philosoph. Zu seinen Schwerpunkten gehören Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie, insbesondere Induktion und Kausalität; Ontologie und Metaphysik; Sprachphilosophie; Logik; Handlungs-, Entscheidungs- und Spieltheorie; Sozialwahltheorie und die Theorie der praktischen Vernunft im Allgemeinen.
Werdegang
- seit 1996 Lehrstuhlinhaber für Philosophie und Wissenschaftstheorie, Universität Konstanz
- 1991-1996 Lehrstuhlinhaber für Wissenschaftstheorie, Universität Bielefeld
- 1986-1991 Professor für Philosophie, Universität Regensburg
- 1984-1986 Akademischer Oberrat am Seminar für Philosophie, Logik und Wissenschaftstheorie, Universität München
- 1984 Habilitation in Philosophie und Wissenschaftstheorie, Universität München
- 1976-1984 Wissenschaftlicher Assistent am Seminar für Philosophie, Logik und Wissenschaftstheorie, Universität München
- 1976 Promotion in Philosophie
- 1973 Diplom in Philosophie
- 1971-1973 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DFG-Forschungsprojekt „Die subjektivistische Grundlegung der Wahrscheinlichkeitstheorie“ (Prof. Dr. W. Stegmüller)
- 1969-1976 Studium der Philosophie, Logik, Wissenschaftstheorie und Mathematik, Universität München
- 1968/1969 Studium der Mathematik, Universität Stuttgart
Funktionen
- seit 2010 Ausschussmitglied des Center of Formal Epistemology of the Carnegie Mellon University, USA
- seit 2008 Ausschussmitglied für den Präsidenten der CMU Philosophischen Abteilung der Carnegie Mellon University, USA
- seit 2007 Senatsmitglied der Universität Konstanz
- seit 2006 Vizepräsident der Gesellschaft für Analytische Philosophie
- 2006-2008 Dekan der Fakultät für Geisteswissenschaften, Universität Konstanz
- seit 2005 Mitglied des wissenschaftlichen Ausschusses des Zentrums für Interdisziplinäre Forschung, Universität Bielefeld
Projekte
- seit 2010 Co-Initiator für das DFG-Schwerpunktprogramm „New Frameworks of Rationality“
- seit 2009 Co-Direktor für das ANR-DFG-Forschungsprojekt „Causality and Probability“
- seit 2009 Forschungsleiter im Forschungszentrum „Was wäre wenn? Zur Bedeutung, Epistemologie und Psychologie kontrafaktischen Denkens“, Universität Konstanz
- 2009-2011 Unterprojekt über die Grundlage der Spieltheorie im Zentrum für Psychoeconomics, Universität Konstanz
- 2000-2008 DFG-Projekt „Eine Theorie des wertenden und induktiven Gehalts von Begriffen“, im DFG-Sonderforschungsbreich 471 „Variation und Entwicklung im Lexikon“
- 2000-2003 DFG-Projekt „Die semantische Theorie des Apriori“, in der DFG-Forschergruppe „Logik in der Philosophie“ (zusammen mit Prof. Dr. Hans Kamp)
Auszeichungen und Mitgliedschaften
- 2005 Fellow am Center for Advanced Study in the Behavioral Sciences, Stanford, USA
- 2002 Mitglied der Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina
- 1985/1986 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin
- 1985 Heisenberg-Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft
- 1971-1976 Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes