Die wissenschaftshistorische Forschung hat genealogische Wissenspraktiken bislang kaum beachtet. Markus Friedrich wird zeigen, dass eine erneuerte wissenshistorische Betrachtung der Genealogie wichtige Ergebnisse für die Geschichte der Genealogie und zugleich für die Wissensgeschichte zeitigt. Friedrich forscht an der Universität Hamburg u.a. zur Geschichte frühneuzeitlicher Archive.
Der Vortrag ist eine gemeinsame Veranstaltung mit den Franckeschen Stiftungen zu Halle. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.