Aleida Assmann (Jahrgang 1947) ist eine deutsche Literatur‐ und Kulturwissenschaftlerin mit dem Forschungsschwerpunkt Gedächtnisgeschichte. In ihren Arbeiten zu den Themen kulturelles Gedächtnis, Erinnerung und Vergessen untersucht sie, welche Rolle das Erinnern an den Holocaust und das Eingeständnis der eigenen Schuld für die deutsche Nation spielen. Darüber hinaus regt sie die Entwicklung einer nationenübergreifenden Erinnerungskultur an, damit die gemeinsamen Erinnerungen an die Verbrechen des Holocaust zur Grundlage einer globalen Menschenrechtspolitik werden können. Aleida Assmann ist seit 2003 Mitglied der Leopoldina in der Sektion Kulturwissenschaften.
Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels wird seit 1950 verliehen und vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels ausgelobt. Er ist mit 25.000 Euro dotiert.