Katharina Kohse-Höinghaus ist international bekannt für die Diagnostik von Verbrennungsvorgängen mittels Laserspektroskopie und Massenspektrometrie. Sie studierte an der Ruhr-Universität Bochum, wo sie 1978 auch promoviert wurde. Danach forschte sie zunächst am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart, habilitierte sich 1992 und ist seit 1994 Professorin für Physikalische Chemie an der Universität Bielefeld. Seit 2008 ist sie Mitglied der Leopoldina in der Sektion Chemie.
Kohse-Höinghaus war von 2012 bis 2016 Präsidentin des International Combustion Institute, des internationalen Dachverbands nationaler Verbrennungsfachgesellschaften. Die Alfred C. Egerton‐Goldmedaille wird als eine der höchsten Auszeichnungen des Combustion Institute alle zwei Jahre an Wissenschaftler verliehen, deren Forschungen die Wissenschaft der Verbrennungsvorgänge entscheidend vorangebracht haben.