Nachricht Bernhard Schölkopf spricht zur Weihnachtsvorlesung über die „kybernetische Revolution“

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Künstliche Intelligenz wird als Werkzeug in Arbeitsprozessen immer wichtiger. Expertinnen und Experten gehen von einer „kybernetischen Revolution” aus: Maschinelles Lernen, bei dem Computer darauf trainiert werden, selbstständig aus Daten und Erfahrungen zu lernen, werden viele Arbeitsprozesse erleichtern. In der Weihnachtsvorlesung am Donnerstag, 7. Dezember 2023, in Halle (Saale) spricht der Physiker, Mathematiker und Informatiker Bernhard Schölkopf über die Entwicklungen und Erfolge des maschinellen Lernens sowie über grundlegende Herausforderungen.

Der Begriff „Künstliche Intelligenz“ wird im Zusammenhang mit modernen Technologien verwendet und ist eine wörtliche Übersetzung aus dem Englischen für „Artificial Intelligence“ oder kurz „AI“. In der Informatik beschreibt er den Versuch, menschliches Denken und Lernen auf Computer zu übertragen. Methoden des maschinellen Lernens haben inzwischen die zweite Phase dieser Entwicklung eingeläutet, indem sie Informationsquellen in unstrukturierten Datenmengen erschließen. Von Übersetzungsprogrammen bis hin zu ChatGPT gehen moderne Technologien auf diese Methoden des maschinellen Lernens und damit auf künstliche Intelligenz zurück. In der diesjährigen Leopoldina-Weihnachtsvorlesung erörtert Bernhard Schölkopf, wie mit den Vor- und Nachteilen des maschinellen Lernens umgegangen werden kann, um eine positive Entwicklung der Methoden aktiv zu fördern.

In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Leopoldina-Newsletters spricht Bernhard Schölkopf über neuronale Netze und Supermächte der KI.

Bernhard Schölkopf ist seit 2011 Gründungsdirektor am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme in Tübingen und seit 2016 Mitglied der Leopoldina. In seinem Forschungsgebiet, dem maschinellen Lernen, entwickelt er Algorithmen, mit denen Computerprogramme flexibel auf verschiedene Situationen reagieren können. Im Ergebnis hat Schölkopf anerkannte Methoden für maschinelles Lernen etabliert, von denen unterschiedliche Disziplinen wie Biologie, Medizin sowie Wirtschafts- und Sozialwissenschaften profitieren. Maßgeblich hat er mit seinen Arbeiten das Gebiet der intelligenten Systeme vorangebracht. Für seine Forschung wurde er mit zahlreichen Preisen geehrt, unter anderem 2019 mit dem Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft und 2018 mit dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

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