Bertram Brenig untersucht die Ursachen genetischer Erkrankungen bei Nutztieren. Er konzentriert sich dabei auf die strukturelle und funktionelle Analyse von Säugetiergenen und -genomen, unter anderem hinsichtlich der Bovinen Spongiformen Encephalopathie (BSE).
Brenig studierte Veterinärmedizin in München und Wien und wurde 1987 in München promoviert. 1993 habilitierte er sich dort und ist seitdem Professor für Molekularbiologie der Nutztiere und Direktor des Tierärztlichen Instituts an der Georg-August-Universität Göttingen. Die Leopoldina wählte Bertram Brenig im Jahr 2001 in die Sektion Agrar- und Ernährungswissenschaften.
Die Moskauer Staatliche Akademie für Veterinärmedizin und Biotechnologie wurde 1919 gegründet und ist eine der ältesten Universitäten Russlands.