Das Papier beschreibt die sich verstärkenden negativen Folgen des Klimawandels und leitet sektorenübergreifend Strategien und Maßnahmen ab. Es empfiehlt Transformationsanstrengungen zu beschleunigen und Klimaneutralität durch einen systemischen und sequenzierten Ansatz zu erreichen. Europas kontinentale Vielfalt wird dabei als Stärke gesehen, um regionale Potenziale mutiger als bislang zu nutzen.
Zudem sollten regulatorische sowie markt- und finanzbasierte Instrumente – wie eine konsequente CO2-Bepreisung und die Offenheit gegenüber grüner Technologie – aufeinander abgestimmt werden. Die Konferenz führte 90 Expertinnen und Experten aus 45 europäischen und eurasischen Ländern zusammen, darunter Leopoldina-Präsident Gerald Haug, und soll im Zweijahresrhythmus wiederholt werden.