Welche Forschung kann uns helfen, die Herausforderungen des längeren Lebens und des demografischen Wandels gut zu bewältigen? Wie steht Deutschland hier im Vergleich zu forschungsstarken Vergleichsländern da? In einem multidisziplinären Überblick der Forschungsthemen und der Forschungsförderung beantwortet der Zukunftsreport Wissenschaft diese Fragen und gibt Empfehlungen, wie die Förderung innovativer und zukunftsweisender Alterns- und Lebensverlaufsforschung weiterentwickelt werden kann. In einer Beilage werden die Herausforderungen skizziert, die durch die Corona-Pandemie für die Alterns- und Lebensverlaufsforschung in Deutschland entstehen. Der Zukunftsreport wurde vorgestellt durch:
- Ursula M. Staudinger ML, Technische Universität Dresden (Federführung)
- Gerd Kempermann ML, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) Dresden und Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD), Technische Universität Dresden (Federführung)
- Karl Ulrich Mayer ML, Präsident a.D. der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V., Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und Yale University
- Josef Ehmer, Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Universität Wien, Internationales Geisteswissenschaftliches Kolleg Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive, Humboldt-Universität zu Berlin
- Alexia Fürnkranz-Prskawetz ML, Institut für Stochastik und Wirtschaftsmathematik, Technische Universität Wien, Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital, Univ. Vienna, IIASA, VID/ÖAW
- Cornel Sieber, Institut für Biomedizin des Alterns, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
- Johannes Siegrist, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Christina Berndt, Süddeutsche Zeitung, Redakteurin für Medizin, Wissenschaft und Gesellschaft.
ML = Mitglied der Leopoldina