Die deutschen Forschungsorganisationen bringen in dem Brief ihre Sorge zum Ausdruck, dass die Akademie durch den von der ungarischen Regierung geplanten Verlust ihrer Autonomie in finanziellen und organisatorischen Belangen beschädigt wird. Damit seien wichtige Erfolge der Ungarischen Akademie gefährdet. Diese habe sich in den vergangenen Jahren durch die Bildung unabhängiger Forschungsinstitute auch zu einem erfolgreichen Kooperationspartner für eine Vielzahl deutscher Forschungseinrichtungen entwickelt. Die geplanten Einschränkungen seien mit dem Prinzip der Wissenschaftsfreiheit nicht vereinbar, kritisieren die deutschen Forschungsorganisationen.
Unterzeichner des Briefes sind die Alexander von Humboldt-Stiftung, die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, der Deutsche Akademische Austauschdienst, die Hochschulrektorenkonferenz, die Helmholtz-Gemeinschaft, die Leibniz-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft und der Wissenschaftsrat.