Auf Einladung des Science Council of Japan haben die Wissenschaftsakademien von 13 Staaten sowie die African Academy of Sciences (AAS) gemeinsam wissenschaftsbasierte Stellungnahmen zu drei global relevanten Fragestellungen erarbeitet: Hirnforschung, Katastrophenabwehr und Nachwuchsförderung in der Wissenschaft. Sieben der genannten Akademien stammen aus Teilnehmerstaaten des G7-Gipfels und legen diese Steungnahmen ihren jeweiligen Regierungen vor. Zu allen drei Themen wurden beim Februar-Treffen intensive Diskussionen geführt.
Bei dem Treffen wurde der Blick zudem noch einmal auf die Stellungnahmen gerichtet, die 2015 im Vorfeld des in Schloss Elmau (Deutschland) tagenden G7-Gipfels veröffentlicht worden waren. Unter Federführung der Leopoldina waren voriges Jahr Stellungnahmen zu den Themen „Infektionskrankheiten und Antibiotikaresistenzen“, „Vernachlässigte Tropenkrankheiten“ und „Zukunft der Meere“ erarbeitet worden.
Nachricht G7-Gipfel in Japan: Empfehlungen zu Hirnforschung und Katastrophenabwehr
Im Vorfeld des G7-Gipfels auf der japanischen Halbinsel Ise-Shima im Mai dieses Jahres haben die Wissenschaftsakademien der G7-Staaten, darunter die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina, ihren Regierungen drei gemeinsame Stellungnahmen übergeben. Die Papiere wurden beim diesjährigen Treffen der G-Science-Akademien in Tokio im Februar erarbeitet. Der diesjährige G7-Gipfel beginnt am 26. Mai.