In der Stellungnahme „Traumatisierte Flüchtlinge – schnelle Hilfe ist jetzt nötig“ beschreiben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Zusammenhang zwischen traumatisierender Belastung und den negativen Folgen für die Betroffenen sowie die nachfolgenden Generationen. Effektive psychosoziale Hilfe muss hier rechtzeitig ansetzen, damit Sprachkurse und die Integration in das Bildungssystem und den Arbeitsmarkt gelingen können.
Die vorgeschlagenen Maßnahmen können dazu beitragen, dass die psychische Integrität der Betroffenen wiederhergestellt wird und dass negative Folgen für die Kinder der Betroffenen sowie für die Gesellschaft als Ganzes vermindert oder vermieden werden. Um ein solches differenziertes Begleitungs- und Behandlungskonzept umzusetzen, müssen die Akteure, vor allem in den Ländern und Kommunen, auch finanziell in die Lage versetzt werden.