Die Akademie wurde davon nicht in Kenntnis gesetzt. Es handelt sich um eine Privatmeinung des Wissenschaftlers. Die Veröffentlichungen der Leopoldina zur Coronavirus-Pandemie finden sich hier. Den rund 1.600 Mitgliedern der Leopoldina steht es selbstverständlich frei, ihre fachliche Expertise auch in Zusammenhängen außerhalb der wissenschaftsbasierten Politikberatung der Akademie einzubringen.
Die Leopoldina weist darauf hin, dass der Wissenschaftler zu keiner Zeit Mitglied der Arbeitsgruppen war, die die drei Stellungnahmen der Leopoldina zum Thema Coronavirus-Pandemie erarbeitet haben. Auch aktuell ist er nicht Mitglied einer anderen Arbeitsgruppe oder eines Gremiums der Akademie.