Die Unterzeichner aus Bulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern plädieren in einem Gemeinsamen Kommuniqué dafür, dass Entscheidungen zur Zukunft der EU evidenzbasiert erfolgen müssen. Die dafür notwendige wissenschaftsbasierte Beratung der Politik und Öffentlichkeit soll und will die Forschung bereitstellen und besser kommunizieren.
Leopoldina-Präsident Jörg Hacker zieht eine positive Bilanz der Konferenz: „Zwei Aspekte wurden beim Forum Future Europe deutlich: Erstens, es gibt viel Redebedarf in Europa über Bildung, Forschung und Innovation und nach 15 Jahren EU-Erweiterung bleiben erhebliche Unterschiede zwischen Ost und West, Nord und Süd. Diese müssen wir verringern. Zweitens, die EU13-Kollegen sind ihrer Verantwortung für die Entwicklung der gesamten EU sehr bewusst. Sie haben eine unmissverständliche Botschaft der Kooperationsbereitschaft übermittelt. Die Politik und Öffentlichkeit braucht Antworten von der Wissenschaft, sei es in der Beratung zu Fachthemen oder bei der Gestaltung der Bildungs- und Forschungspolitik.“
Die Leopoldina und die Leibniz-Gemeinschaft organisierten das „Forum Future Europe“ auf der Basis ihrer vielfältigen Beziehungen zu Partnern in den EU13-Staaten, um wichtige nationale Wissenschaftsakteure zu versammeln und gemeinsam mit ihnen einen Beitrag insbesondere zum zukünftigen Forschungsrahmenprogramm „Horizont Europa“ zu leisten.