Nachricht „New World Disorder“: Symposium zu globalen Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft

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  • Wirtschaftspolitik
Die deutsche Wirtschaft hängt von einem freien, regelbasierten Welthandel ab. Dieser steht jedoch unter enormem Druck, ob durch die Zollpolitik der USA, Chinas Bestrebungen um wirtschaftliche Dominanz oder militärische Konflikte. Gleichzeitig muss sich die deutsche und europäische Wirtschaft hin zu einem emissionsfreien System wandeln, um die Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen. Ein Symposium der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina analysiert, wie Deutschland und Europa mit dieser sich abzeichnenden neuen Weltordnung umgehen können. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik kommen dafür am Montag, 7. und Dienstag, 8. Oktober in Berlin ins Gespräch.

Der erste Tag des Symposiums bietet globale und regionale Perspektiven auf die Weltwirtschaft sowie zu politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. So spricht der Historiker Prof. Dr. Harold James von der Princeton University über die Folgen der Trump-Politik für die Wirtschaft. Der Direktor des Mercator Institute for China Studies, Dr. Mikko Huotari, gibt einen Einblick in die chinesische Wirtschaftspolitik. Über die wirtschaftliche Situation Deutschlands informiert der Präsident des ifo Instituts Prof. Dr. Clemens Fuest. Der Innovationsforscher Prof. Dietmar Harhoff, Ph.D. erläutert, welche Chancen und Herausforderungen sich durch Künstliche Intelligenz ergeben.

Der zweite Tag widmet sich den Herausforderungen für einen klimagerechten Umbau des Energiesystems, der Chemie-, Stahl- und Automobilindustrie. Es beteiligen sich u. a. der Ökonom Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, der Katalyseforscher Prof. Dr. Ferdi Schüth, der Batterieforscher Prof. Dr. Jürgen Janek sowie die Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Dr. Veronika Grimm. Wirtschaftliche Perspektiven werden u. a. Christian Bruch, Vorstandvorsitzender der Siemens Energy AG, Miguel Ángel López Borrego, Vorstandsvorsitzender bei Thyssenkrupp, und Heinrich Hiesinger, Mitglied im Aufsichtsrat der BMW AG, einbringen. Die abschließende Podiumsdiskussion widmet sich Strategien für die Transformation in Europa. Es diskutieren der Systemverfahrenstechniker Prof. Dr. Wolfgang Marquardt, die Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Dr. Irene Bertschek, die Präsidentin der Familienunternehmer Marie-Christine Ostermann, der Ökonom Prof. Dr. Andreas Löschel, der ehemalige Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie Siegfried Russwurm und der Chemiker Prof. Dr. Robert Schlögl

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